Zahnkrone Kosten: Gebiss

Zahnimplantat Kosten: Was kosten Zahnimplantate?

Zahnimplantate sind durch ihre hohen Kosten oft eine finanzielle Belastung. Doch es lassen sich unnötige Zahnimplantat Kosten einsparen. Erfahren Sie hier, welche Faktoren die Zahnimplantat Kosten beeinflussen, was ein Zahnimplantat kosten darf und wie Sie den Eigenanteil der Kosten ohne Qualitätsverlust verringern.

Zahnimplantat Kosten: Welche Faktoren bestimmen sie?

Wie viel eine Behandlung mit Zahnimplantaten kostet, wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Sollten Sie beispielsweise unter einer Vorerkrankung, wie Parodontitis leiden, muss diese erst therapiert werden, bevor Zahnimplantate eingesetzt werden können. Und auch das Stellen der Diagnose kann mehr oder wenig aufwendig – und somit mehr wenig kostspielig sein. Doch der entscheidende Faktor ist die Behandlung an sich: Wie viele Zahnimplantate werden gesetzt? Ist Ihr Knochen abgebaut und muss durch einen Knochenaufbau zunächst gestärkt werden?

In erster Linie richten sich die Zahnimplantat Kosten nach:

  • der Anzahl der Implantate
  • dem Material der Implantate (meist Titan)
  • den Laborkosten
  • dem Zahnarzthonorar
  • den eventuellen Kosten für die Vorbereitung
  • ob vor dem Setzen des Zahnimplantats ein Aufbau des Kieferknochens notwendig ist

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Zahnimplantat Kosten: Was kostet ein Implantat?

Ihr Eigenanteil für ein Zahnimplantat liegt ungefähr zwischen 1.400 und 2.200€ pro Zahn.

Beispiel für die Kosten eines einfachen Zahnimplantats*

Zahnarzthonorar (GOZ)ca. 900€
Zahnarzthonorar (BEMA)ca. 100€
Material & Laborkostenca. 850€
Voraussichtlicher Festzuschuss der Krankenkasseca. 380€
Ihr voraussichtlicher Eigenanteil~ 1.470€

*Die oben genannten Preise sind lediglich Beispiele und müssen nicht der Realität entsprechen. Die Behandlung und die damit verbundenen Kosten unterscheiden sich von Patient zu Patient.

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Die Kosten der verschiedenen Zahnimplantat-Versorgungen im Vergleich*

Zahnimplantat für einen einzelnen Zahnca. 1.400 bis 2.200€
Herausnehmbarer Zahnersatz auf 2 Implantatenca. 3.500 bis 4.200€
Herausnehmbarer Zahnersatz auf 4 Implantatenca. 7.300 bis 13.000€
Fester Zahnersatz auf 6 bis 8 Implantatenab ca. 15.000€
Fester Zahnersatz mit All-on-4ab ca. 13.000€

*Die oben genannten Preise sind lediglich Beispiele und müssen nicht der Realität entsprechen. Die Behandlung und die damit verbundenen Kosten unterscheiden sich von Patient zu Patient.

Zusätzliche Kosten: Ist vor der Setzung der Zahnimplantate Knochenaufbau nötig?

Die Versorgung mit Implantaten kann nur im gesunden Kiefer erfolgen. Hat sich Ihr Zahnhalteapparat entzündet und Ihr Knochen abgebaut, können Sie nicht direkt Implantate gesetzt bekommen. Sowohl eine Parodontitisbehandlung sowie ein Aufbau des Kieferknochens sind in dem Fall Voraussetzung für Implantate.

Die Kosten für einen Knochenaufbau werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und müssen vom Patienten selbst getragen werden. Daher erhöht diese Behandlung möglicherweise auch die Kosten für Ihr Implantat.

Im Falle eines Knochenaufbaus gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Der sogenannte Sinuslift wird beispielsweise zum Knochenaufbau im seitlichen Oberkiefer durchgeführt.

Kosten für Knochenaufbau: Die Kosten für einen Knochenaufbau durch eine Sinuslift-Behandlung liegen zwischen 300 und 1200€ und müssen entsprechend zu den Kosten für Ihr Implantat addiert werden.

Werden die Zahnimplantat Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen?

Im Gegensatz zu einigen anderen Versorgungen, wie der Brücke, sind Implantate keine Regelversorgung. Die Höhe des Festzuschusses der gesetzlichen Krankenkassen wird durch die alternative konventionelle Besorgung bestimmt. Wäre bei Ihnen theoretisch auch eine Behandlung mit einer Brücke oder Prothese möglich, aber Sie entscheiden sich bei einem fehlenden Zahn dennoch für ein Implantat, erhalten Sie trotzdem nur den Festzuschuss zur Brücke oder Prothese, also ungefähr die Hälfte der Kosten einer Brücken- oder Prothesenversorgung.

Private Versicherungen hingegen übernehmen die Kosten für Zahnimplantate, wenn Sie einen entsprechenden Tarif vereinbart haben.

Wieso variieren die Implantat Kosten so stark?

Die Kosten für Zahnimplantate variieren insbesondere, weil die Implantation im Gegensatz zu einer herkömmlichen Versorgung, beispielsweise einer Prothese, eine Privatleistung darstellt. Das Einsetzen einer künstlichen Zahnwurzel wird über eine andere Gebührenordnung, die GOZ, abgerechnet. Über die GOZ kann der Zahnarzt sein Honorar für Zahnimplantate von Fall zu Fall individuell berechnen.

So kann das Honorar für Zahnimplantate bei dem einen Zahnarzt höher ausfallen als bei einem anderen. Dadurch wird der Gesamtpreis des Implantats beeinflusst. Hinzu kommt, dass Labor- und Materialkosten, im Gegensatz zur Regelversorgung, nicht im Honorar enthalten sind. Sie können somit ebenfalls stärker variieren als bei einer Kassenleistung.

Somit verändern sich die Kosten für Ihr Implantat, je nachdem mit welchem Labor der Zahnarzt zusammenarbeitet und welches Material verwendet wird. Die Kosten für ein Zahnimplantat können also stark schwanken.

Ausnahmefälle: Dann kriegen Sie die Zahnimplantat Kosten erstattet

Nur in Ausnahmefällen ist es möglich, dass Sie die vollständigen Zahnimplantat Kosten von Ihrer Krankenversicherung erstattet bekommen.

Ein Ausnahmefall besteht, wenn jegliche anderweitige Versorgung ausgeschlossen und nicht zielführend ist.

Sollen die Implantat Kosten abrechnungsfähig werden, muss ein medizinischer Bedarf nachgewiesen werden. Allerdings sollten Sie sich vorab mit Ihrer Krankenversicherung in Verbindung setzen und erfragen, in welcher Höhe die Kosten für Implantate übernommen werden. Informieren Sie sich, ob Sie sich die gesamten oder teilweisen Implantat Kosten erstatten lassen können.

Zahnimplantat Kosten: Mit 3 Tipps Kosten sparen

Tipp 1: Zahnimplantat Kosten vergleichen

Weil jeder Zahnarzt für Implantate ein anderes Honorar verlangen kann und die Kosten für Material und Labor stark variieren, lohnt bei Zahnimplantaten ein genauer Blick auf den Kostenplan. Es kann sein, dass Ihr Zahnarzt ein höheres Honorar für Implantate verlangt, als der günstigere Durchschnitt. Dann können Sie sich den gleichwertigen Zahnersatz bei einem anderen Zahnarzt einsetzen lassen, ohne Abstriche in der Qualität hinzunehmen.

Hinzu kommt, dass Zahnärzte in der Regel mit einem bestimmten Labor zusammenarbeiten. Wenn die Laborkosten sowie die Kosten für das benötigte Material für eine Implantation dort teurer sind, fallen die Implantat Kosten möglicherweise besonders hoch aus.

Die Kosten für Zahnimplantate sind sehr unterschiedlich, wodurch sich die Information über eine Zweitmeinung sowie ein Preisvergleich lohnt, der Ihre eigenen Zahnersatz Kosten minimieren kann.

Tipp: Vergleichen Sie Zahnarztangebote, da der Preis für ein Implantat und die darauf gesetzte Krone aufgrund unterschiedlicher Honorare stark variieren kann.

Tipp 2: Bonusheft – Unkompliziert den Eigenanteil der Implantat Kosten verringern

Als gesetzlich Versicherter können Sie sehr unkompliziert Kosten beim Zahnersatz sparen, indem Sie Ihren Eigenanteil am Implantat verringern.

Haben Sie die jährliche Prophylaxe beim Zahnarzt nachweislich 5 Jahre infolge wahrgenommen, erhöht sich der Festzuschuss Ihrer Krankenkasse an der Regelversorgung um 20 Prozent. Bei 10 Jahren erhöht sich der Festzuschuss an der Behandlung um 30 Prozent.

Es lohnt sich somit, den Zahnarzt regelmäßig aufzusuchen und dies in der Praxis in Ihrem Bonusheft bestätigen zu lassen. Sie verringern dadurch nicht nur die Kosten bei einem möglichen Zahnersatz, sondern Sie minimieren auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Zahnersatz in Form einer Krone, Brücke, Prothese oder eines Implantats überhaupt notwendig wird.

Tipp: Gehen Sie einmal pro Jahr zu Ihrem Zahnarzt und lassen Sie dies im Heft bescheinigen.

Tipp 3: Bezuschussung der Implantat Kosten durch die Zahnzusatzversicherung

Da die gesetzlichen Krankenkassen Zahnersatz im Rahmen der Regelversorgung nur noch durch den Festzuschuss unterstützen, werden Zahnzusatzversicherungen immer relevanter. Es gibt unzählige Tarife, aber nicht alle sehen eine Übernahme der Kosten für Zahnimplantate vor.

Da die Implantation relativ teuer ist, behalten sich günstige Tarife vor, Implantate nicht zu bezuschussen, sondern nur den Eigenanteil der Regelversorgung zu übernehmen.

Versicherungen, die Zahnimplantate bezuschussen, unterscheiden sich in der Höhe der Kostenübernahme. Wenn Sie sich eine hohe Kostenübernahme bei der Versorgung mit Zahnimplantaten wünschen, müssen Sie einen entsprechend höheren Preis für Ihren monatlichen Beitrag leisten. Beachten Sie auch, dass einige Versicherer eine maximale Anzahl an Implantaten festlegen oder den Betrag auf ein Maximum begrenzen, der für Implantatversorgungen übernommen wird. Zudem kann eine Versicherung eine Höchstgrenze für die Kostenübernahme in den ersten Jahren festlegen. Der Betrag kann also beispielsweise im ersten Jahr auf 500€ für Implantate begrenzt sein. In den Folgejahren erhöht sich diese Summe in der Regel weiter, bis eine Begrenzung nach ca. 5 Jahren ganz entfällt (Zahn Staffel).

Achtung: Es werden keine Kosten für Schäden am Zahn übernommen, die bereits bei Vertragsabschluss vorlagen. Der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung für eine bereits geplante Versorgung, wie ein Implantat, ist nicht möglich.

Tipp: Kümmern Sie sich frühzeitig um eine Zahnzusatzversicherung, da diese mit Wartezeiten nach Vertragsabschluss verbunden sind. Beachten Sie zudem Höchstgrenzen oder maximale Übernahmehöhen für Implantationen. Wenn Sie ein Zahnimplantat wünschen, sollten Sie darauf achten, dass der Tarif mindestens 70 Prozent der Kosten übernimmt.

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