Vollnarkose: Gerät

Vollnarkose beim Zahnarzt – Kosten, Ablauf, Anwendungsbereich

Eine Vollnarkose beim Zahnarzt ermöglicht es, angstfrei durch die Behandlung zu gehen und sich entspannter in den Behandlungsstuhl zu setzen. Umfangreiche und unangenehme Zahnbehandlungen werden so für viele Patienten mit Zahnarzt-Angst erst machbar. Die Kosten belaufen sich pro Stunde auf mehrere hundert Euro. Doch wann ist eine Allgemeinanästhesie sinnvoll und für wen ist sie geeignet, notwendig oder unmöglich? 

Warum ist eine Vollnarkose beim Zahnarzt sinnvoll?

Über 5 Millionen Menschen in Deutschland bekommen eine Gänsehaut, Schweißausbrüche und weiche Knie, wenn sie nur daran denken: An den Zahnarzt, den Behandlungsstuhl oder das Geräusch vom Bohrer. Den Besuch beim „Zahnklempner“ assoziieren viele Menschen mit „Angst“. Besonders schlechte Erfahrungen aus der Kindheit beeinflussen uns als Erwachsene – damals waren die zahnmedizinischen Methoden allerdings noch nicht so sanft wie heute. Irgendwie ist das Kind damals in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen und hilfreiche Sprüche wie “Stell dich nicht so an!” haben bekanntlich noch nie weitergeholfen. Eine Vollnarkose kann wirkliche Abhilfe schaffen und ist in manchen Fällen ganz besonders sinnvoll.

Erfahren Sie in diesem Video alles Wichtige über die Vollnarkose.

Wer übernimmt die Kosten einer Vollnarkose beim Zahnarzt?

Die Kosten für eine Vollnarkose für therapeutische Maßnahmen an Zähnen müssen Sie fast immer selbst tragen. Gleiches gilt für die Behandlung mit Lachgas, denn auch hier findet eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse nicht statt und die Rechnung müssen Sie aus der eigenen Tasche bezahlen.

Die Kosten einer Narkose: Dauer und Umfang sind entscheidend

Die Kosten einer Narkose richten sich generell nach der Dauer der operativen Maßnahme. Je nach Umfang und Schwierigkeit variieren die Kosten je nach Fall. So fallen für einen einstündigen zahnmedizinischen Eingriff durchschnittlich ca. 250-300 Euro an – ohne den Zuschuss der gesetzlichen Krankenkasse.

Die genaue Höhe der Kosten setzt sich individuell aus unterschiedlichen Faktoren zusammen:

  • Art, Dauer und Umfang der geplanten Maßnahme
  • Voruntersuchungen
  • gewähltes Narkoseverfahren und den eingesetzten Medikamenten
  • Honorar für die zahnärztliche Behandlung
  • Kosten für Anästhesisten und das Team

Eine etnspannte Frau, die die Kosten einer Vollnarkose beim Zahnarzt erstattet bekommt

Wann übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten?

Es gibt Situationen, in denen eine Vollnarkose beim Zahnarzt medizinisch absolut notwendig ist und die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten auch übernehmen. Eine Allgemeinanästhesie für Zahnbehandlungen, die gewünscht, jedoch nicht zwingend notwendig ist, wird von der Krankenkasse nicht übernommen. Allerdings erstatten einige moderne Zahnzusatzversicherungen, wie beispielsweise dentolo, Versicherten die Kosten.

In welchen Fällen ist eine Vollnarkose für Zahnbehandlung sinnvoll?

Bei schweren Behandlungen

Zahnbehandlungen können ganz verschiedener Art sein. Es gibt leichte und kurze Maßnahmen, für die Patienten entweder keine oder nur eine lokale Betäubung (Lokalanästhesie) benötigen oder wünschen. Bei schweren Behandlungen, wie langen und/oder aufwendigen Operationen an Zähnen, Wurzeln oder Kiefer ist eine Allgemeinanästhesie sinnvoll.

Ein häufiges Beispiel ist die Operation zur Setzung von Zahnimplantaten in den Ober- oder Unterkiefer. Auch das Ziehen von gleich mehreren Weisheitszähnen gehört zu einer üblichen operativen Maßnahme, die unter Vollnarkose durchgeführt werden kann. Eine örtliche Betäubung stößt hier oft an ihre Grenzen. Sie wirkt nicht effektiv genug oder kommt aufgrund einer Vorerkrankung oder Allergie gegen die eingesetzten lokalen Betäubungsmittel erst gar nicht in Betracht. Auch in solchen Fällen kann eine Allgemeinnarkose in der Zahnarztpraxis erforderlich sein.

Bei Zahnarzt-Phobie

Unabhängig von Art oder Umfang der Zahnbehandlung gibt es auch psychische Gründe, die für eine Allgemeinnarkose beim Zahnarzt sprechen.

Das bewusste Erleben einer Zahnbehandlung kann schon Tage vor dem Zahnarzttermin für psychischen Stress oder Belastung sorgen, gerade weil man sich auf dem Behandlungsstuhl hilflos und ausgeliefert vorkommt. Diese immer wiederkehrenden schlechten und unangenehmen Gedanken machen den zukünftigen Besuch bei Dr. med. dent. nicht einfacher, sondern steigern das Unwohlsein und den Fluchtreflex.

Für Patienten, die unter einer solchen psychologischen Angststörung oder Phobie leiden (auch Dentalphobie genannt), kann eine Vollnarkose der einzige Weg sein, um ein gesundes Lächeln zu erhalten. Hier ist die generelle Anästhesie notwendig, um therapeutische Maßnahmen durchführen zu können oder es dem ängstlichen Menschen überhaupt zu ermöglichen zum Arzt zu gehen. Moderne Zahnzusatzversicherungen haben das erkannt und die erweiterte Schmerzausschaltung in ihr Leistungsportfolio aufgenommen.

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Weitere Gründe

Auch bei Menschen mit Bewegungsstörungen, durch die sie nicht still halten können, ergibt eine generelle Sedierung Sinn. Ebenfalls kann die Vollnarkose bei Menschen mit einer geistigen Behinderung oder ausgeprägten Würgereflexen einen Ausweg bieten. Eine weitere Gruppe, bei denen die Allgemeinanästhesie Einsatz findet, sind Kinder. Kinder sind oft “unkooperativ” und es ist schwer bis gar nicht möglich, Behandlungen unter einer örtlichen Betäubung durchzuführen.

Narkose ohne medizinische Notwendigkeit

Auch Patienten, die die Zahnbehandlung einfach nicht bewusst miterleben, jeglichen Schmerz umgehen und sich in keiner Weise der psychischen Belastung von einem zahnmedizinischen Eingriff aussetzen möchten, können eine Heilmethode unter Vollnarkose in Anspruch nehmen, sofern dem gesundheitlich nichts entgegensteht. Die Kosten tragen Sie aber als Patient selbst.

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Unterschied zwischen Lokalanästhesie und Allgemeinanästhesie

Zur Vermeidung von Schmerzen während einer Zahnbehandlung gibt es verschiedene Arten der Betäubung:

  • Die Lokalanästhesie (lokale Betäubung, Spritze)
  • und die Allgemeinanästhesie (Narkose)

Wesentlich häufiger als die Vollnarkose wird beim Zahnarzt die Lokalanästhesie durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine örtliche Betäubung mit einem geeigneten Betäubungsmittel zur Ausschaltung der Schmerzen an einer lokale begrenzten Behandlungsstelle. Der Patient bleibt bei Bewusstsein und ist in seiner Wahrnehmung nicht beeinträchtigt – je nach Betäubungsart wird die Schmerzweiterleitung ins Gehirn gehindert. So kommt der Schmerz erst gar nicht an und wird auch nicht wahrgenommen.

Beliebte Narkoseverfahren für Zahnbehandlungen

Intravenöse Narkosemittel

Intravenös (Injektion in ein Blutgefäß/Vene) verabreichte Narkosemittel setzen sich aus Schlafmitteln (Hypnotika), hochwirksamen Schmerzmitteln (Analgetika) und muskelentspannenden Mitteln (Muskelrelaxantien) zusammen.

Lachgas als Narkosemittel

Eine weitere Möglichkeit sind Inhalations-Narkotika, die über die Atemluft zugeführt werden. Dabei handelt es sich um narkotisch wirkende Gase, wie Lachgas oder verdampfende Flüssigkeiten, die eine hypnotische und muskelentspannende Wirkung haben. Das Lachgas (N2O) wird bereits seit dem 19. Jahrhundert in der Zahnheilkunde eingesetzt und ist somit eines der ältesten Narkosemittel. Es kommt millionenfach und täglich in deutschen Zahnarztpraxen zum Einsatz und hat den Vorteil, dass der Patient das Bewusstsein nicht verliert und somit während der Behandlung ansprechbar bleibt. Zudem kann die Behandlung mit Lachgas ohne Anwesenheit eines Anästhesisten durchgeführt werden.

Dämmerschlaf – Analgosedierung als Narkosemittel

Eine gute Alternative zur Narkose ist die „Analgosedierung“ beim Zahnarzt, bei der Menschen nicht in einen Tiefschlaf, sondern nur in einen Dämmerschlaf versetzt werden. Das Wort Analgosedierung setzt sich zusammen aus analgo (Analgetikum = Schmerzmittel) und Sedierung (Beruhigungsmittel) zusammen.

Was passiert mit meinem Körper bei einer Vollnarkose?

Anders als bei der Lokalanästhesie wird der zu Behandelnde bei einer Vollnarkose vor der Behandlung durch medizinische Narkosemittel vorübergehend in einen Zustand des Tiefschlafs versetzt – das Bewusstsein, das Schmerzempfinden und bestimmte Körperfunktionen im gesamten Körper werden vorübergehend “lahmgelegt”.

Eine tiefe Narkose hat folgende Vorteile:

  • die Aufhebung des Bewusstseins in Form von Schlaf
  • die Ausschaltung der Schmerzempfindung, die Blockade des Gedächtnisses
  • die Dämpfung vegetativer Nervenfunktionen
  • die Muskelentspannung

Durch die Gedächtnisblockade gibt es keine Erinnerung an den Verlauf und die Geschehnisse des chirurgischen Eingriffes, was ein gewünschter Effekt ist. Die Dämpfung der vegetativen Funktionen betrifft z.B. den Blutdruck, den Puls, die Darmtätigkeit und die Veränderung der Körpertemperatur. In dem künstlichen Schlafzustand setzen das Bewusstsein, die Muskelkraft, der Atemantrieb und viele Schutzreflexe des Körpers aus.

Der Ablauf einer Vollnarkose

Die Vollnarkose beim Arzt teilt sich in drei Phasen: Die Einschlafphase, die Erhaltungsphase und die Aufwachphase.

Das Aufklärungsgespräch mit der Narkoseärztin (Anästhesistin)

Bevor das alles passiert gibt es ein Aufklärungsgespräch mit einer Narkoseärztin, die auch während der laufenden Anästhesie an der Seite des Patienten steht und den Verlauf der Behandlung, sowie die Werte des Schlafenden immer im Blick hat. Bei dem Aufklärungsgespräch mit der Anästhesistin geht es um ein generelles Narkoserisiko und welche Risiken die geplante Behandlung mit sich bringen kann.

Die Einschlafphase

Vor Beginn der Operation bekommt man ein Beruhigungsmittel. Nachdem die beruhigende Wirkung eingesetzt hat, wird die eigentliche Narkose eingeleitet. Alle Anwesenden kümmern sich um den Patienten, während dieser ganz in Ruhe und entspannt einschlafen kann. Im Hintergrund wird die Behandlung schon vorbereitet und alle Instrumente werden überprüft und das Behandler-Team, bestehend aus Krankenschwestern, Pflegern, Assistenten und Ärzten bespricht noch einmal kurz den Ablauf und die Besonderheiten.

Die Erhaltungsphase

Je nach Art und Umfang des Eingriffs wird nach dem Einschlafen eine Sauerstoffzufuhr angelegt. Davon merkt der Schlafende allerdings nichts – und er wird sich auch nicht erinnern. Das einzige was man eventuell nach der Beatmung merkt, ist ein kratziger oder trockener Hals. Während der Behandlung achtet der Narkosearzt darauf, dass die Person nicht aufwacht und im Tiefschlaf verbleibt, indem er stetig Narkosemittel gibt.

Die Aufwachphase

Nachdem die Behandlung abgeschlossen ist, wird die Zufuhr der Narkosemittel immer weiter reduziert und die Aufwachphase ist damit eingeleitet. Wie nach einem richtig tiefen Schlaf braucht man auch nach einer Vollnarkose Zeit um wieder zu sich und in die Welt zu finden – dabei wird man aber von dem Fachpersonal begleitet. Nachdem die Patienten wieder zu sich gekommen sind bleiben sie oft noch für eine gewisse Zeit zur Beobachtung in der Praxis oder Klinik. Damit stellt man sicher, dass es dem Patienten gut geht, er die Narkose gut vertragen hat, und es zu keinen post-operativen Beeinträchtigungen aufgrund der Narkose kommt. Mit Begleitung darf man jetzt nach Hause gehen.

Vollnarkose: Risiken und Nebenwirkungen

Eine Allgemeinnarkose beim Zahnarzt ist grundsätzlich ein sehr sicheres Verfahren. Dennoch bestehen gewisse Risiken und Nebenwirkungen, wenn der Körper mittels Narkosemittel in einen tiefschlafähnlichen Zustand versetzt wird.

Risiken: Vorerkrankungen, Allergien oder Schwangerschaft?

Der Zahnarzt und der Narkosearzt untersuchen vor der Behandlungsform den Patienten auf seinen Gesundheitszustand und seine Krankheitsgeschichte. Liegen beispielsweise etwaige schwerwiegende Vorerkrankungen, frühere Operationen, chronische Erkrankungen (wie bezüglich der Lunge, Herz, Leber, Schilddrüse, Gehirn oder dem Blut), aktuelle Begleiterkrankungen, Schwangerschaft, Unverträglichkeiten und Allergien gegen Anästhetika oder sonstige entscheidende Sachverhalte vor, kann eine Vollnarkose aufgrund von etwaigen Risiken nicht in Betracht kommen.

Risiko: Alter & Lebensgewohnheiten, wie Alkohol, Rauchen, Drogen sowie einige Medikamente

Inwieweit eine generelle Anästhesie beim Zahnarzt zu riskant ist, wird von Ärzten individuell eingeschätzt, ebenso die Eignung der Narkoseart und der Narkose- und Schmerzmittel. Bestehen für eine allgemeine Anästhesie bestimmte Risiken, die ein Ausschlusskriterium darstellen, kann dennoch eine Lokalanästhesie möglich sein, um das Problem des Schmerzempfindens zu lösen.

Für wen eignet sich eine Tiefschlaf-Behandlung?

Rundum gesunden Patienten steht einer Vollnarkose in der Regel nichts im Weg. Grundsätzlich kann jede gesunde Person einer medizinischen Maßnahme unter dem Einfluss einer Narkose unterzogen werden, von Kinder ab 2 Jahren bis zu Menschen im höheren Alter.

Die entscheidende Voraussetzung ist immer der Gesundheitszustand

Eine Tiefschlaf-Narkose stellt einen großen Aufwand und eine hohe Belastung für den Körper dar. Es sollte berücksichtigt werden, dass damit immer Risiken, Nebenwirkungen oder gesundheitliche Folgen verbunden sein können. Eine Hürde können auch die finanziellen Aspekte darstellen, denn mit dem Eingriff sind entsprechende Kosten verbunden, die nicht in jedem Fall von der Krankenkasse getragen werden, sondern für die der Patient selbst aufkommen muss.

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Vollnarkose beim Zahnarzt – Kosten, Ablauf, Anwendungsbereich
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14 Gedanken zu “Vollnarkose beim Zahnarzt – Kosten, Ablauf, Anwendungsbereich

  1. Hallo, ich bin Angstpatient und nehme außerdem Blutverdünner ( Fallithrom) und es muß ein Weisheitszahn gezogen werden. Wie finde ich einen Zahnartzt oder Zahnchirurgen meines Vertrauens?

  2. Hallo ich habe ein großes Problem 🙁 mir müssen die weizheitszähne gezogen werden , 3iner ist schon raus oben links jetzt sollen unten rechts und oben rechts beide raus und der jacken Zahn mein Gebiss ist zu klein aber ich habe viel zu viel Angst seid dem letzen mal das war zu viel für mich ich brauche eine voll Narkose wo man Ich das machen lassen liebe Grüsse lola

    • Hallo Herr Möller,

      Grundsätzlich kann man Zähne unter Lachgas-Sedierung entfernen. Am Ende muss Ihr Zahnarzt in Absprache mit Ihnen entscheiden, was für Sie die beste Möglichkeit der Sedierung ist.

      Wir empfehlen Ihnen, Ihren Zahnarzt offen auf Ihre Bedenken anzusprechen.

      Wir wünschen gute Besserung!

      Ihr dentolo-Team

  3. Meinem 15 jährigen Sohn muss ein Zahn aus dem oberkiefer gezogen werden der vom Gaumen raus wächst dafür bräuchte er ein3 voll narkose da er dies psychisch nicht aushalten würde was wären da die narkose kosten

    • Die Kosten für eine Vollnarkose sind unterschiedlich hoch, meistens liegen sie bei einigen hundert Euro.

      Eine Vollnarkose wird von der Gesetzlichen Krankenkasse nur vorgenommen, wenn Sie als medizinisch notwendig erachtet wird. In folgenden Fällen können die Kosten übernommen werden

      • größere oder komplizierte chirurgische Eingriffe, die mit einer örtlichen Betäubung nicht durchgeführt werden können
      • wenn aufgrund einer organischen Erkrankung oder Allergie keine örtlichen Betäubungsmittel oder Beruhigungsmittel (Sedativa) eingesetzt werden dürfen
      • bei Kindern unter 12 Jahren oder behinderten Menschen werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenversicherungen bezahlt
      • ebenfalls werden für Angstpatienten in bestimmten Fällen die Kosten übernommen
      • Wir raten Ihnen dazu, sich bei Ihrem Zahnarzt und Ihrer Krankenkasse zu erkundigen, welche Möglichkeiten es für Sie gibt.

        Für eine ausführliche und unabhängige Beratung legen wir Ihnen außerdem die Unabhängige Patientenberatung Deutschland ans Herz, die Sie kostenlos telefonisch berät unter 0800 011 77 22. Mehr Infos unter https://www.patientenberatung.de/de

  4. Warum weigern die Krankenkassen sich , die kosten für die Behandlung in Narkose zu übernehmen?
    Warum ist es so mega schwierig die Behandlung in Narkose zu organisieren?
    Ich kann die kosten für die Narkose nicht selbst aufbringen was kann ich tun.

    • Eine Vollnarkose wird von der Gesetzlichen Krankenkasse nur vorgenommen, wenn Sie als medizinisch notwendig erachtet wird. In folgenden Fällen können die Kosten übernommen werden

      • größere oder komplizierte chirurgische Eingriffe, die mit einer örtlichen Betäubung nicht durchgeführt werden können
      • wenn aufgrund einer organischen Erkrankung oder Allergie keine örtlichen Betäubungsmittel oder Beruhigungsmittel (Sedativa) eingesetzt werden dürfen
      • bei Kindern unter 12 Jahren oder behinderten Menschen werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenversicherungen bezahlt
      • ebenfalls werden für Angstpatienten in bestimmten Fällen die Kosten übernommen

      Wir raten Ihnen dazu, sich bei Ihrem Zahnarzt und Ihrer Krankenkasse zu erkundigen, welche Möglichkeiten es für Sie gibt.

      Für eine ausführliche und unabhängige Beratung legen wir Ihnen außerdem die Unabhängige Patientenberatung Deutschland ans Herz, die Sie kostenlos telefonisch berät unter 0800 011 77 22. Mehr Infos unter https://www.patientenberatung.de/de

  5. Wäre eine Vollnarkose bei einer Wurzelbehandlung möglich?? Da meine letzte die hölle war und ich mega angst Patient bin würde ich es ohne bestimmt nich machen oder schaffen.

    • Hallo Herr Januzyk, eine Wurzelbehandlung unter Vollnarkose ist generell möglich. Es können jedoch Mehrkosten von 100,00 bis 200,00 Euro auf Sie zukommen. Beste Grüße, Ihr Dentolo-Team

    • Liebe Frau Benn-Hoss, um einen Zahnarzt in Ihrer Nähe zu finden, können Sie ganz einfach und kostenfrei unseren Zahnkosten-Check verwenden: https://www.dentolo.de/kostencheck. Bei Fragen können Sie sich jederzeit telefonisch unter der 030 20 84 73 820 an unsere Zahnexperten wenden. Beste Grüße, Ihr Dentolo-Team

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