Zu sehen ist eine Frau mit einem strahlenden Lächeln und gesundem Zahnschmelz.

Zahnschmelz: So bewahren Sie die natürliche Schutzhülle

Ihre Zähne sind täglichen Angriffen durch säurehaltige Nahrungsbestandteile ausgesetzt. Hitze- oder kälteempfindliche Zähne und Verfärbungen sind die Folge. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihren körpereigenen Schutzmantel, Ihren Zahnschmelz, schützen und so verschiedenen Beschwerden vorbeugen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Zahnschmelz?

Der Zahnschmelz ist eine Mischung aus Calcium, Phosphor, Natrium sowie Magnesium und ist die härteste Substanz des Körpers. Er überzieht das Zahnbein als dünne äußere Schicht aller Zähne. Trotz dieser Härte besteht der Zahnschmelz aus abgestorbenen Zellen des Körpers und enthält kein Nervengewebe mehr.

Warum ist die Schutzhülle so wichtig für Ihre Zahngesundheit?

Täglich sind Zähne durch säurehaltige Nahrungsmittel Angriffen ausgeliefert. Doch Ihr Speichel sorgt mit seinen enthaltenen Enzymen für eine Neutralisierung des PH-Wertes und schützt Ihre Zähne und Zahnschmelz. Allerdings braucht der Speichel ca. 30 Minuten Neutralisationszeit nach der Aufnahme säurehaltiger Nahrung. Ist dies nicht gegeben, kommt es zu Verschiebungen im PH-Wert des Mundes. Abbau des Zahnschmelzes kann die Folge sein.

Der Verlust des Zahnschmelzes ist eine dauerhafte Folgeerscheinung und kann vom Körper nicht mehr auf natürliche Weise repariert werden.

Tipps, wie Sie Ihre Zähne richtig putzen & Ihren Zahnschmelz schützen

Symptome: So macht sich Zahnschmelzabbau bemerkbar

Der Abbau äußert sich häufig durch:

  • Risse
  • Splitter
  • Kerben
  • Offensichtliche Verfärbungen
  • Temperaturempfindlichkeit in und an den Zähnen

Ihr Zahnschmelz verschafft den Zähnen das natürliche Weiß. Sinkt der Schmelzgehalt, tritt das gelblich erscheinende Zahnbein in den Vordergrund.

Die Ursachen: Wodurch kommt es zum Rückgang von Zahnschmelz?

Zahnschmelzabbau wird durch viele Faktoren begünstigt:

  • Getränke mit hohem Säureanteil (Zitrus, Brause)
  • Erkrankungen mit Rückfließen von saurem Magensaft (Sod- oder Magenbrennen)
  • Zu starker Verschleiß Ihrer Zähne (Knirschen, Pressen, zu starkes Putzen)
  • Bleaching-Zahnpasten (Hohe RDA-Werte)
  • Medikamente wie z.B. Aspirin

Bei Erkrankungen wie Sodbrennen oder der dauerhaften Einnahme von Aspirin kann Ihr Zahnarzt Ihnen andere Medikamente zum besseren Schutz Ihrer Zähne empfehlen.

Wie können Sie den natürlichen Zahnschmelz so lange wie möglich erhalten?

Schützen Sie Ihre Zähne durch die Minimierung auslösender Faktoren und tägliches zweimaliges Putzen der Zähne mit fluoridhaltiger Zahncreme (1500ppm Fluorid) mit niedrigen Abschleifwerten (RDA <50).

Das Fluorid füllt den defekten Zahnschmelz vorübergehend wieder auf. Die Zähne werden somit weniger anfällig für Säure und Bakterien.
Einmaliges Putzen mit einer erbsengroßen Menge von hochdosierter fluoridhaltiger Zahnpasta pro Woche schützt ebenfalls nachweislich vor Säureangriffen. Karies wird dadurch entgegengewirkt.

Putzen Sie Ihre Zähne zudem nicht 30 Minuten vor oder nach dem Verzehr säurehaltiger Produkte, damit Ihr Speichel ausreichend Zeit hat, um den PH-Wert Ihres Mundes zu regulieren.

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