Zahnpasta ohne Fluorid mit Zahnbürste

Zahnpasta ohne Fluorid – Wie sinnvoll ist sie?

Zähne putzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta schützt die Zähne nachweislich vor Karies. Wissenschaftliche Studien belegen dies mehrfach. Trotzdem wird häufig Kritik an fluoridhaltigen Pasten geübt. Erfahren Sie hier, ob Ihre Zahn- und Mundhygiene stärker von fluoridhaltigen Zahncremes oder Zahnpasta ohne Fluorid profitiert.

Zahnpasta ohne Fluorid – Woher rührt die Skepsis gegenüber den Fluoriden?

Die Skepsis basiert auf einem Missverständnis: Vielen ist nicht bewusst, dass es sich bei dem in Zahnpasten angewandten Fluorid nicht um das hochgiftige und gasförmige Fluor handelt. Dieses ist hochwirkend und kann sich durch diverse Materialien fressen.

Bei Fluorid handelt es sich um ein Salz der Flusssäure. Dieses kommt in vielen Mineralien der Natur vor. So werden Fluoride Speisesalz, Trinkwasser, Milch, Tabletten und Zahncremes zugefügt.

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Fluorid ist giftig – stimmt das?

Eine unbegrenzte Aufnahme von Fluorid kann tatsächlich gefährlich werden.

Allerdings nur dann, wenn Sie über zehn Jahre eine Menge von 10 bis 25mg pro Tag massiv überdosiert zu sich nehmen. Zahncremes enthalten maximal 0,15 % (Erwachsene) und maximal 0,05 % (Kinder) Fluorid in den Zahncremes. Bei sachgerechter Anwendung sind Sie somit mehr als weit entfernt von der schädigenden Dosis.

Tipp: Achten Sie beim Putzen auf eine erbsengroße Menge an Zahnpasta. Verschlucken Sie diese nicht, sondern spucken Sie die Zahncreme sorgfältig nach dem Reinigungsvorgang aus.

Zahnpasta ohne Fluorid: So lautet die Empfehlung der Zahnärzte

Die Wirksamkeit von Fluoriden ist wissenschaftlich belegt. Für die kariesschützende Wirksamkeit von Zahncremes ohne Fluorid fehlen hingegen wissenschaftlich fundierte Aussagen.

Die deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kiefernheilkunde (DGZMK) empfiehlt ausdrücklich auf Zahncremes ohne Fluorid zu verzichten und zur fluoridhaltigen Zahnpasta zu greifen. Karies kann so aktiv vorgebeugt werden.

13 Gedanken zu “Zahnpasta ohne Fluorid – Wie sinnvoll ist sie?

  1. Ich mache seit 4 Jahren meine Zahnpasta selber, aus Kokosöl, Kurkuma, etwas schwarzem Pfeffer sowie Xylith und ein bis zwei Prisen Natron. Mein Zahnarzt ist begeistert, was meine Zähne betrifft, und sagt, dass es auch reicht, Zähne nur mit Wasser zu putzen (Flouridfrei) , Hauptsache,der Belag auf den Zähnen ist weg. Gegen Karies mache ich 3 mal die Woche eine Mudspülung indem ich ca. ½ Teelöffel Xylith in Wasser auflösen, und damit putze sowie spüle. Kokosöl wirkt antbakteriell,Kurkuna lässt Zähne heller werden, und Xylith ist super gegen Karies. Und Ja, Fluorid lässt die Zirbeldrüse verkalken

  2. Nun, halten wir zumindest fest, das Fluorid umstritten ist. Ein echtes Problem sind jedoch auch der Aufschäumer Natriumlaurylsulfat und Aluminiumverbindungen. Chemie tut dem Körper eben nicht gut. ja wir spucken Zahnpasta wieder aus, aber über dem Speichel gelangt dann täglich trotzdem was in den Körper und über die Lebenszeit kommt da was zusammen. Kaum ein Arzt kann dann später sagen was einen wirklich krank gemacht hat, vielmehr ist dann nur noch interessant der Krankheit Herr zu werden, wenn es zu spät ist.

    Und Fluorid greift bekanntermaßen die Zahnsubstanz an. Ich hab mein Leben lang, also über 40 jahre lang, mit Fluoridhaltigen Zanpasten die Zähne 2x täglich geputzt, man wusste es damals ja nicht besser und bin trotzdem seit dem 11 Lebensjahr in Dauerbehandlung beim Zahnarzt. Inzwischen oben komplett verkront, unten zwei Brücken und auch ein paar Kronen. Und wo es unter den Kronen noch was echtes gibt, gehts munter weiter. Zahnärzte retten ja die Zähne zu Tode, statt den ganzen Krempel gleich richtig auszutauschen, Stichwort: Schrauben. Ist aber nicht das Thema und wohl gesetzlich oder von den Kassen vorgeschrieben. Nun kann man alles auf die heutige Ernährung schieben, Erbkrankheiten usw. was Fluorid dadurch also nicht schlecht darstehen lässt. Ob Fluorid an allem Schuld ist, kann man drüber streiten, aber ob es Wirksam ist bzw. den Zähnen auf Dauer gut tut, darf man bezweifeln. Man darf nicht vergessen, Zahnärzte sind keine Chemiker.

    Xylit-Zahnpasta kann man gut empfehlen.

    Xylit greift in den Bakterien-Stoffwechsel ein, Zucker/Kohlenhydrate werden nicht zu Säure verstoffwechselt, der pH-Wert sinkt nicht unter 5,5 und somit werden sowohl das Bakterienwachstum als auch das Anheften der Bakterien am Zahn gehemmt. Der Plaquebildung wird entgegengewirkt, das Verklumpen der kariesfördernden Bakterien ist nur möglich, wenn der Mund sauer ist. Kann sich kein Zahnbelag bilden, entstehen weder Karies noch Paradontitis. Xylit kann also nicht die Bakterien selbst eliminieren aber ihre Säureproduktion behindern.
    Weitere positive Effekte ergeben sich durch die verstärkte Speichelbildung bei der Auflösung des Birkenzuckers im Mund. Das im Speichel enthaltene Calciumphosphat ist wichtig für die Bildung und Härtung des Zahnschmelzes und mehr Speichel bedeutet eine bessere Verdünnung von Säuren.

    Ich selbst benutze Weleda Sole Zahncreme, hier setze ich auf den löslichen Putzkörper aus Natriumcarbonat (Salz). Dieser beugt Karies durch die Neutralisation schädlicher Säuren vor und hemmt somit auch die Neubildung von Zahnstein.

    Der einzigartige Putzkörper aus Salzkristallen regt außerdem den Speichelfluss und damit die physiologische Selbstreinigung an.

    Der angenehm prickelnde, leicht salzige Geschmack der Sole-Zahncreme wird abgerundet durch anregendes Pfefferminzöl, das langanhaltende Frische schafft.

    Als Mundspülung benutze ich Nelken-Öl, ich dosiere es hoch, benutze es dafür aber nur einmal die Woche. Man kann es in etwa mit Chlorhexamed vergleichen, nur ist dieses ein Sauzeug, das ,die ganze Mundflora angreift, Nelken-Öl tut dies nicht, ist aber ebenso effektiv gegen Bakterien. Unter Umständen kann man sogar einer sich anbahnenden Erkältung vorbeugen, die auf Ansteckung beruht. Nelken-Öl kann sogar bei Zahnschmerzen kurzweil eingesetzt werden, zumindest bis zur einer Zahnbehandlung, in Kombination mit Ibuprofen Tabletten kann man sich da etwas Ruhe verschaffen. Karies kann natürlich immer nur ein Zahnarzt entfernen. Die Naturvölker Afrikas benutzen Nelken als Zahnpflege, kauen auf diesen Dingern herum. Afrikaner haben bekanntlich sehr gute Zähne. Mit solchen Dingen sollte man früh anfangen, bei seinen Kindern vor allem. Nelken-Öl natürlich eher dann Jugendliche, als Kleinkinder.

    Hier ein Link dieser Wunderwaffe:
    https://www.nelkenoel.info/#nelkenoel-wirkungen

    Zahnärzte kennen Nelken-Öl gut. In diesem Zusammenhang fällt einem immer der Kultfilm mit Dustin Hoffman ein: „Der Marathon-Mann“ von 1976.

    Was man auch Mundspültechnisch machen kann ist täglich 15 Minuten mit Kokos-Öl spülen. Korrekt nennt man es Ölziehen. Ob man sich diese Zeit täglich nehmen will, ist eine andere Sache. Andererseits ist man sicher solange auch unter der Dusche, man macht es dann gleich mit. Es sollte nur nicht raffiniert, nicht desodoriert, nicht gehärtet, nicht gebleicht sein, also naturbelassen. Wenn „Nativ“ drauf steht, kann man nichts falsch machen.

    Das Problem bei Karies ist, wenn man es einmal eine Weile im Mund hatte, steckt es immer wieder andere Zähne an. Und auch bei Kronen sollte man sich nicht sicher wiegen, gerade darunter kann es sich gut bilden, weil Flüssigkeiten immer rein gelangen und wo noch Stumpen echter Zähne sind bzw., Wurzelkanäle gefüllt worden sind. Früh also anfangen und eine komplette Kariesbehandlung über sich ergehen lassen.

  3. Die Zirbeldrüse, das Zentrum des Gehirns entstand nicht wie der Rest des Gehirns sondern die Zirbeldrüse entstand aus dem Gaumen heraus.
    Dies ist auch der Grund warum die Zirbeldrüse nicht wie der Rest des Gehirns unter dem Schutz der Blut-Hirn-Schranke steht.
    Das heisst also, dass Giftstoffe wie Pestizide, Fluoride etc. direkt vom Blut zur Zirbeldrüse gelangt und sich dort ablagern.
    Nimmst du also über Jahre täglich deine Fluoride dosis ein, hat das schlimme folgen für deine Spirituelle Entwicklung genau so für deinen Schlafrythmus und vieles mehr.
    Im Durchschnitt beginnt die Zirbeldrüse ab dem 5 Lebensjahr zu verkalchen sofern nicht darauf geachtet wird seinem Kind keine Fluoridierten Produkte zu verabreichen.

    • Antwort einer Zahnärztin
      Hallo. Die Zirbeldrüse ist ein Teil des Zwischenhirns. Sie setzt Melatonin frei, welches für den Schlaf-Wach-Rhythmus wichtig ist. Da in diesem Teil des Zwischenhirns die Blut-Hirn-Schranke verändert ist, können höhermolekulare Teilchen an dieser Stelle ins Gehirn eintreten. Dadurch entstehen Verkalkungen. Diese Verkalkungen bestehen nicht aus Fluorid sondern aus Kalziumphosphat, Kalziumcarbonat, Magnesiumphosphat, Ammoniumphosphat und Calcit. Fluorid hat lediglich die Eigenschaft, sich leicht in diese Verkalkungen einzulagern.
      Die Verkalkungen entstehen aber ohne die Anwesenheit von Fluorid.
      Viele Grüße, Ihre dentolo Team Zahnärztin

  4. Das Fluor nicht das selbe wie Fluorid ist, macht Fluorid nicht unschädlich. Es ist in Studien gezeigt worden, dass Fluorid, egal ob über Nahrung, Wasser oder Zahnpasta, sich im Laufe der Jahre in der Zirbeldrüse (Teil des Gehirns) ansammelt und dort zu „verkalkungen“ führt.
    Bitte den Informationsdurst nicht allein von dieser Seite stillen lassen
    ..

    • Antwort von dentolo Zahnärztin
      Hallo Dominik,
      beim Fluorid ist es wie bei vielen anderen Dingen: die Menge macht das Gift. Eine übermäßige Aufnahme von Fuorid ist natürlich nicht gesund. Da man die Zahnpasta aber nicht essen soll und der Hauptteil wieder ausgespuckt wird, ist das enthaltene Fluorid nach der aktuellen Studienlage nicht schädlich.
      Viele aktuelle Studien zeigen außerdem, dass beim Altern eine natürliche Verkalkung einiger Hirnstrukturen stattfindet. In diesen Verkalkungen, lagert sich Natriumfluorid ab, die Verkalkungen entstehen aber auch ohne die Anwesenheit des Salzes.
      Viele Grüße, Ihre dentolo Team Zahnärztin

  5. „Die Wirksamkeit von Fluoriden ist wissenschaftlich belegt. “

    Wo kann ich denn diese Studien nachlesen?
    Nennt die sich tatsächlich „Die deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kiefernheilkunde (DGZMK) empfiehlt ausdrücklich auf Zahncremes ohne Fluorid zu verzichten und zur fluoridhaltigen Zahnpasta zu greifen.“ ?

  6. Anscheinend haben sie den Artikel nicht mal richtig gelesen, sonst würden sie ihr Unwissen über Fluorid (was etwas völlig anderes als Fluor ist) hier nicht zur Schau stellen.

    • Anscheinend verstehst du nicht dass Fluoride nicht giftig sind, sie sich aber dennoch in der Zirbeldrüse ablagern da diese nicht unter dem Schutz der Blut-Hirn-Schranke befindet

      • Antwort von einer Zahnärztin
        Hallo. Flourid soll nicht in übermäßigen Mengen aufgenommen werden denn „Die Menge macht das Gift“ (Paracelsus). Deshalb wird auch empfohlen Kindern keine Fluorid-Tabletten zu verabreichen und gleichzeitig mit fluoridiertem Speisesalz zu würzen und fluoridierte Zahnpasta zu benutzen. Das Fluorid, dass die Zähne gesund hält soll nur lokal im Mund angewendet und nicht heruntergeschluckt werden. Außerdem kann sich Fluorid nur in der Zirbeldrüse ablagern, wenn dort Verkalkungen aus Kalziumphophat oder -carbonat vorhanden sind.
        Viele Grüße, Ihre dentolo Team Zahnärztin

  7. Guten Tag!
    Ich benutze Zahncremes „ohne“ Flour seit 3 Jahren. Zum einen ha e ich deutlich weniger Zahnstein, denn gegenüber früherer Zeit ist das Zahnstein entfernen beim Zahnarzt in 5 bis max. 10 min fertig. Zum anderen hane ich auch deutlich weniger Probleme mit dem Rücken, bzw Bandscheiben, da sich das Flour dort ablagert und schädigend wirken kann!
    Ich benutze Flourfreie Produkte weiter!
    Danke und Gruß
    Jörg Hilse

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