Beste Zahnzusatzversicherung 2021: Welche ist laut Stiftung Warentest die Beste?

Das Angebot an Zahnzusatzversicherungen ist immens. Für Kunden ist es schwer einzuschätzen, welche Tarife das beste Preis-Leistungsverhältnis versprechen. Deshalb prüft Stiftung Warentest einmal pro Jahr alle Angebote auf Herz und Nieren. Welche der 244 getesteten Angebote haben diesmal im Vergleich am besten abgeschnitten? Welche ist die beste Zahnzusatzversicherung 2021?

Stiftung Warentest hat 2021 244 Tarife getestet

Stiftung Warentest hat in diesem Jahr Zahnzusatzversicherungen aller Anbieter auf dem deutschen Markt, die für Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen zugänglich sind, verglichen. Am 1. März 2021 war Stichtag. Alle getesteten Tarife bieten Kostenerstattung für Zahnersatz und enthalten ausschließlich Zahnleistungen. Insgesamt wurden 244 Tarifeeingehend betrachtet.

Stiftung Warentest verglich dabei die Beitragskosten für einen 43-jährigen Versicherten. Die Beiträge steigen mit dem Alter. Als Referenzwert wurden die Beiträge in einem Alter von 73 Jahren verglichen. Die monatlichen Beiträge für einen 43-jährigen Durchschnittskunden betragen 33€ bis 53€. Die Beiträge steigen schrittweise auf 56€ bis 100€ mit 73 Jahren.

Testsieger: Welche ist denn nun die beste Zahnzusatzversicherung 2021?

91 Zahnzusatzversicherungen erhielten die Note „sehr gut“. 72 Versicherungen wurden mit der Note „gut“ ausgezeichnet und 42 private Zahnzusatzversicherungen erhielten die Note „befriedigend“. Bei allen Testsiegern gab es einer altersbedingte Beitragsanpassung, das heißt, dass der Beitrag mit zunehmendem Alter steigt.

Unter den 91 Testsiegern konnte sich 2021 auch wieder die Zahnzusatzversicherung dentolo beweisen (Bestnote 0,5). Die dentolo Zahnzusatzversicherung greift sofort ab Versicherungsbeginn (ohne Wartezeit) und schützt Sie mit bis zu 100 % Erstattung sogar bis zu 6 Monate rückwirkend. Weitere Informationen zur Zahnzusatzversicherung von dentolo finden Sie hier.

Mit der Bestnote wurde aber nicht nur dentolo ausgezeichnet, auch 13 andere Zahnzusatzversicherungen erhielten die Bestnote „SEHR GUT“ mit 0,5. Am besten schnitten die Tarife der Barmenia, Bayerischen, Berlin Direkt, DA Direkt (auf diesen Tarif setzt dentolo), Deutschen Familienversicherung, HUK Coburg, Münchener Verein, Nürnberger, SDK Zahn, VRK und der WGV ab.

ZahnzusatzversicherungDurchschnitts-BeitragBeitrag im Alter von 43Beitrag im Alter von 73
Berlin Direkt DZL47€33€56€
Barmenia Mehr Zahn 10051€34€61€
HUK Coburg ZZ Pro10053€40€64€
WGV Plus54€39€64€
DFV Zahnschutz Exklusive 10056€40€65€
VRK ZZ Exclusive56€42€67€
WGV Plus56€39€64€
Bayerische Zahn Prestige58€42€68€
DA Direkt Zahnschutz Premium Plus (auf diesen Testsieger-Tarif setzt dentolo)58€45€63€
Barmenia MehrZahn 100+ Mehr Zahnvorsorge Bonus60€43€70€
Münchner Verein Zahn Gesundheit 10065€38€100€
Bayerische Zahn Prestige 10066€46€79€
Nürnberger Z100 (Komfort 100)74€53€85€

Die Besonderheit aller Testsieger unter den Zusatzversicherungen ist, dass anfängliche Wartezeiten entfallen. Bei Tarifen ohne Wartezeit zahlen die Versicherungen sofort nach Vertragsabschluss. Voraussetzung ist natürlich, dass der Behandlungsbedarf nicht schon vor Abschluss der Versicherung feststand. Manche Versicherer schließen die Versorgung von schon fehlenden Zähnen aus. Auch hier sollten Sie das Kleingedruckte lesen.

Die Testsieger erhielten sowohl bei Regelversorgungen als auch in den Kategorien Privatleistungen, Implantate und Inlays die Note „sehr gut”. Für eine Zahnersatz- bzw. Implantatversorgung sowie für ein Inlay bekommt der Kunde seinen gesamten Eigenanteil erstattet.

Auch beim besten Angebot mit „sehr gut” sollten Sie genauer hinschauen

Zu den besten Tarifen zählen auch Angebote, die keine hohen Kosten in Form von teuren monatlichen Beiträgen erzeugen. Hier lohnt es sich zu vergleichen. Häufig übernehmen günstige Tarife allerdings nur private Kosten für Zahnersatz. Zahnerhaltende Maßnahmen und die professionelle Zahnreinigung werden oft nicht übernommen.

dentolo bietet seinen Kunden weitaus mehr:

    • zwei professionelle Zahnreinigungen im Jahr
    • Kostenübernahme zahnerhaltende Maßnahmen
    • freie Zahnarztwahl

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Die beste Zahnzusatzversicherung für die Regelversorgung

Nicht jeder Mensch wünscht sich ein Implantat statt einer Brücke oder ein Inlay statt einer Füllung. Vielen genügt die Regelversorgung, doch selbst diese ist nur ungefähr zur Hälfte von der gesetzlichen Krankenversicherung abgedeckt, weshalb sich eine Zahnzusatzversicherung trotzdem lohnen kann.

Wer nur die Regelversorgung versichern möchte, kann für höchstens 13 Euro monatlich eine Zahnzusatzversicherung abschließen. Wählt der Patient die Regelversorgung, entstehen für ihn keine zusätzlichen Kosten. Sie werden von der entsprechenden Zahnzusatzversicherung bezahlt. Die günstigsten Tarife im Test mit altersbedingter Beitragsanpassung sind mit maximal 11 Euro monatlich die Tarife ZR der Nürnberger Versicherung und ZEF der Ergo-Versicherung. Diese Tarife übernehmen 100 % des Eigenanteils der Regelversorgung bei Zahnersatz.

Stiftung Warentest hat drei Kundentypen unterschieden

Um die beste Zahnzusatzversicherung zu ermitteln, hat Stiftung Warentest drei Kundentypen unterschieden.

  1. Beim ersten Kundentyp „Rundum Sorglos“ sind alle untersuchten Leistungen voll abgesichert.
  2. In die zweite Kategorie „Gut und günstig“ werden Zusatzversicherungen eingestuft, bei denen Patienten einen verminderten Eigenanteil selbst tragen müssen. Diese Tarife sind durch die geringeren Leistungen günstiger als die „Rundum Sorglos2-Versicherungen“ gekennzeichnet.
  3. Die dritte Kategorie wird mit „Kasse genügt“ bezeichnet: Diese Versicherungen sind meistens die günstigsten. Sie decken allerdings auch nur den Eigenanteil bei der günstigsten Form des Zahnersatzes ab. Implantate werden in dieser Kategorie nicht bezuschusst.

Beste Zahnzusatzversicherung: Diese Kriterien entscheiden

Bei der Bewertung der Zahnzusatzversicherungen hat Stiftung Warentest unterschiedliche Kriterien herangezogen.

Zur Bewertung der Zahnzusatzversicherungen wurden vier verschiedene Versorgungsvarianten bewertet. Entscheidend war, welchen Anteil der Zahnarztrechnung der Versicherte nach Kassenleistung und Versicherungsleistung noch selbst zu tragen hatte. Je nach Leistung der Zahnzusatzversicherung wurden entsprechend Punktabzüge in der Benotung vorgenommen.

Erstattung von Regelversorgung: 10 % Gewichtung

Hier wurde überprüft, wie hoch der Erstattungsprozentsatz der Zusatzversicherungen ist. Außerdem rechnen manche Versicherungen die Kassenleistung auf die Tarifleistung an. Hier wurde beurteilt, wie hoch die Erstattung mit und ohne Anrechnung der Kassenleistung ist. Es wird unterschieden in 100%, 90% oder 80% des erstattungsfähigen Rechnungsbetrages.

Erstattung von Inlays: 20 % Gewichtung

Die Kosten für ein Inlay wurden auf etwa 680 Euro geschätzt. Die Hälfte der Kosten sind das Zahnarzthonorar, die andere Hälfte entfällt auf Material- und Laborkosten. 90% des Honorars werden mit dem 3,5-fachen Satz berücksichtigt. Die übrigen 10% mit dem 2,3-fachen Satz. Neben der Höhe der Kostenübernahme, wurde geprüft, ob alle 5 Jahre mindestens 3 Inlays übernommen wurden. Ansonsten mindestens ein Inlay pro Kalenderjahr.

Erstattung von Implantaten: 20 % Gewichtung

Der Preis für ein Implantat inklusive Knochenaufbau und anschließende Versorgung mit Zahnersatz wurde auf etwa 4213 Euro festgesetzt. Alle 5 Jahre sollten außerdem 2 Implantate im Jahr bezahlt werden und ansonsten mindestens ein Implantat pro Jahr. Insgesamt sollte die Erstattung von mindestens 10 Implantate während der Vertragslaufzeit im Versicherungsschutz enthalten sein.

Beurteilt wurden die Leistungen für:

  • die Regelversorgung
  • Erstattungen bis mindestens zum 3,5-fachen Satz
  • Knochenaufbau
  • Höchsterstattungsbeträge/ -Rechnungsbeträge pro Implantat mit und ohne Aufbau im Kalenderjahr und über die gesamte Vertragslaufzeit
  • Begrenzung der maximalen Anzahl an Implantaten

Erstattung von Privatversorgungen ohne Implantate und Inlays: 40 % Gewichtung

Bei der Beurteilung der Leistung der Zahnzusatzversicherungen wurde angenommen, dass die Leistungen, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, ausgenommen Inlays und Implantate etwa doppelt so teuer sind wie die Regelversorgung. Außerdem wurde die Erstattung von Leistungen bis mindestens zum 3,5-fachen Satz der GOZ beurteilt.

Jährliche Obergrenzen: 10 % Gewichtung

Die Zahnzusatzversicherungen sollten 20.000 Euro pro Kalenderjahr erstatten und in den ersten 6 Jahren eine minimale Obergrenze von 1.000 Euro haben.

Weitere Leistungen, wie Zuschüsse für Kunststoff-Füllungen, Wurzelkanalbehandlungen, Parodontitistherapie, Prophylaxe-Maßnahmen oder die professionelle Zahnreinigung wurden für die Beurteilung der Zahnzusatzversicherungen ebenfalls untersucht. Allerdings fließt die Leistung für diese Zahnbehandlungen nicht in die Benotung mit ein. Für die Versicherung dieser Zusatzleistungen können zusätzliche Kosten beim Vertragsabschluss entstehen.

Auch der monatlich zu zahlende Beitrag wurde untersucht:

  • Durchschnittlicher Beitrag im Alter von 43 Jahren
  • Bei Altersanpassungen der durchschnittliche Beitrag im Alter zwischen 43 und 73 Jahren.

Schauen Sie der Wahl einer Zahnzusatzversicherung genau hin

Es gibt zahlreiche Zahnzusatzversicherungen, der Markt ist groß. Dabei bieten die Versicherer sehr unterschiedliche Leistungen an, wodurch es schwer fällt, einen Überblick zu gewinnen.

Die Stiftung Warentest empfiehlt, genau darauf zu achten, was die einzelnen Tarife anbieten. Es genügt nicht, die Kurzbeschreibung zu lesen, weil diese missverständliche Erklärungen der Leistungen enthalten kann.

Beispiel: Eine Versicherung gibt an, 55–70 Prozent der Implantatkosten zu tragen. Bei genauem Hinsehen stellt sich jedoch heraus, dass dies nicht für die gesamten Kosten der Implantatsetzung gilt, sondern nur für den Aufsatz von dem Zahnersatz – also beispielsweise für eine Krone, die auf das Implantat gesetzt wird.

Außerdem gibt es oftmals sehr lange Wartezeiten, bis der Versicherungsschutz greift. Ein anderes Problem sind stark eingegrenzte Versicherungssummen in den ersten Jahren. Zudem werden am Anfang meist die sogenannten Gesundheitsfragen gestellt, die den Zahnbefund festhalten. Wenn vor Vertragsabschluss schon Behandlungsbedarf festgestellt wurde, zahlen die meisten Versicherungen hierfür nicht.

Verlassen Sie sich bei der Suche nicht nur auf die Testergebnisse

Auf der Suche nach einer geeigneten Zusatzversicherung sollten Sie beachten, dass nicht jede Zahnzusatzversicherung die gleichen Leistungen bietet. Im Vergleich der Stiftung Warentest wurde für den Vergleich nur die Leistungen für Zahnersatz überprüft. So wird von vielen Versicherungen beispielsweise der Ersatz eines Zahnes in Form eines Implantates oder einer Brücke übernommen. Private Leistungen des Zahnerhaltes, zum Beispiel Füllungen und Wurzelkanalbehandlungen müssen gesetzlich Versicherte aus eigener Tasche bezahlen. Auch wenn Sie Wert auf die Erstattung von kieferorthopädischen Behandlungen legen, sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Zahnzusatzversicherung genau hinschauen.

Aus diesem Grund sollten Sie sich nicht nur auf die Testergebnisse verlassen, sondern genau überlegen, welche Leistungen für Sie wichtig sind. Es kann durchaus sein, dass eine Versicherung, die nicht als Testsieger eingestuft wurde, für Sie geeignet ist.

Für Mitglieder einer gesetzlichen Krankenversicherung, die eine ältere Zahnzusatzversicherung haben, kann es sinnvoll sein, diese mit den neuen Tarifen zu vergleichen. Viele neue Versuchungen bieten einen besseren oder gleichwertigen Schutz zu einem geringeren Preis.

Sehen Sie die gesamten Ergebnisse auf www.test.de/zahnversicherung.

6 Gedanken zu “Beste Zahnzusatzversicherung 2021: Welche ist laut Stiftung Warentest die Beste?

  1. Hallo meine Lebensgefährten möchte gerne eine zahnzusatzversicherung. Ihr fehlen 3 Backenzähne und hat eine Brücke. Hat keine Probleme ist so was mir versichert.

    • Hallo Herr Ehmcke,

      wir würden Ihrer Lebensgefährtin ein Beratungsgespräch mit unseren Versicherungsexperten empfehlen. Unter diesem Link können Sie direkt einen kostenfreien und unverbindlichen Termin buchen, zu dem Sie einer unserer professionellen Berater kontaktiert. Dort haben Sie Gelegenheit, sich über die Tarife und Ihre Möglichkeiten zu erkundigen.

      Viele Grüße und alles Gute
      Ihr dentolo-Team

  2. Ich würde gerne eine Versicherung für 2 Personen abschließen und hätte diesbezüglich einige Fragen.
    Kann man Sie auch telefonisch erreichen?

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