Geld sparen mit einer Zahnzusatzversicherung?

Zahnzusatzversicherung: Wann sich die Kosten wirklich lohnen

Eine Zahnzusatzversicherung unterstützt Sie bei der Finanzierung von Behandlungen beim Zahnarzt. Aber welche Leistungen übernimmt der Versicherer? Und wie hoch sind die monatlichen Gebühren? Erfahren Sie hier, wie ein Vergleich Ihnen bei der Suche hilft und wie Sie mithilfe einer privaten Zahnversicherung Kosten sparen.

Was ist eine Zahnzusatzversicherung?

  • Eine private Zusatzversicherung
  • Sie stockt die Kostenübernahme Ihrer gesetzliche Krankenversicherung auf
  • So wird Zahnersatz mit deutlich höheren Summen bezuschusst
  • Auch besserer Zahnersatz wird unterstützt

Eine Zahnzusatzversicherung ist eine private Zusatzversicherung. Sie stockt die Leistung auf, die Ihre gesetzliche Krankenversicherung für Ihre Zahnersatz-Behandlung übernimmt. Die Zahnzusatzversicherung schließen Sie nach Auswahl des richtigen Tarifs mit einem privaten Anbieter ab und zahlen monatlich einen Beitrag. 

Die gesetzliche Krankenversicherung bezahlt nur für die sogenannte Regelversorgung beim Zahnarzt. Diese ist die Basisversorgung, ein meist im Vergleich sehr einfacher Zahnersatz. Auch für diese übernimmt die gesetzliche Krankenkasse nur einen Teil, den sogenannten Festzuschuss. Für Sie als Patient bleibt oft eine relativ hohe Selbstbeteiligung. Möchten sich Versicherte einen besseren Zahnersatz leisten, steigt die Selbstbeteiligung im Vergleich sehr stark, da die Krankenkasse sich an den Mehrkosten gar nicht beteiligt und auch nur den Festzuschuss der Regelversorgung übernimmt.

Eine rechtzeitig abgeschlossene gute Zahnzusatzversicherung übernimmt im Vergleich dazu, je nach Anbieter und Tarif, von professioneller Zahnreinigung bis zur umfangreichen Behandlung deutlich mehr. In Form einer Erstattung wird der Zahnersatz Versicherten nach Abschluss der Versicherung mit höheren Summen bezuschusst und meist wird auch besserer Zahnersatz unterstützt.

  • Erstattung einer bestimmten Prozentzahl der Behandlungskosten
  • Leistung auch dann, wenn die gesetzliche Krankenkasse gar nicht zahlt
  • Bezuschusst nicht nur die Regelversorgung
  • Ermöglicht besseres Material für Kronen und Inlays
  • Auch Implantate können übernommen werden

Vor allem im Bereich Zahnersatz leistet die Zahnzusatzversicherung bei einem guten Tarif eine deutlich spürbare Kostenübernahme.

Sie bezuschusst, sofern dies im Tarif enthalten ist, auch dann Ihre neuen Zähne, wenn die gesetzliche Krankenkasse gar keine Leistung bringt oder nur die Regelversorgung bezuschusst. So können Sie beispielsweise eine Zahnzusatzversicherung abschließen, die Ihnen ein im Vergleich besseres Material für Kronen und Inlays, wie Keramik bezahlt oder eine Teleskopprothese statt einer Klammerprothese ermöglicht. Viele Anbieter von Zahnersatz Zahnzusatzversicherungen übernehmen in bestimmten Tarifen auch Leistungen für Implantate.

Aber auch wenn Sie sich für Regelversorgung entscheiden: Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt im Vergleich deutlich mehr der hohen Kosten, sogar bis zu 100 %, je nach Tarif.

Tipp: Die Zahnzusatzversicherung dentolo faircare übernimmt mit dem Rundumschutz 100 % Ihrer Kosten für hochwertigen Zahnersatz, wie Implantate & Co. – ab nur 23,50 € im Monat.

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Zahnzusatzversicherung: Warum sie sich für Sie lohnen kann

  • Über die Jahre benötigt fast jeder eine Zahnbehandlung
  • Die GKV übernimmt nur kleinen Teil
  • Nur die günstigste Zahnarzt-Versorgung wird von den GKV bezuschusst
  • Von der Zahnversicherung übernommene Prophylaxemaßnahmen können Sie vor Zahnverlust schützen

Zahnbehandlungen werden schnell teuer. So gut Sie auch Ihre Zähne pflegen: Über die Jahre benötigt fast jeder früher oder später Zahnersatz, ein Implantat oder Füllungen. Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen viele dieser Behandlungen beim Zahnarzt nicht oder übernehmen oft nur einen geringen Teil der Leistungen. Auch bekommen Sie meist nur die günstigste Versorgung bezuschusst, die oft nicht besonders hochwertig und ästhetisch ist.

Viele Patienten haben auch besondere Bedürfnisse, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht berücksichtigt werden. Beispielsweise werden für Kronen, Brücken und Füllungen nur metallene Materialien übernommen. Implantate, wie etwa zum Stabilisieren einer schlecht sitzenden Unterkieferprothese sind nicht vorgesehen und auch vorsorgende Leistungen, wie die empfehlenswerte professionelle Zahnreinigung werden meist gar nicht oder zu selten übernommen.

Doch für einen relativ kleinen monatlichen Betrag können Sie sich besser absichern: Zahnzusatzversicherungen sind eine sehr gute Lösung, um im Vergleich bessere Leistungen zu erhalten und die hohen Zahnarzt-Kosten zu senken.

Welche Leistungen übernimmt eine Zahnzusatzversicherung?

Zahnersatz: Zahnversicherungen zahlen bei Regelversorgung

Die Versicherung sollte selbstverständlich Zuschüsse für die Regelversorgungen bei Zahnersatz in Form von KronenBrücken und Prothesen leisten. Selbst wenn diese Leistungen von den gesetzlichen Krankenkassen zur Hälfte übernommen werden, sollte die Zahnzusatzversicherung die andere Hälfte in großen Teilen zahlen.

Eine gute Versicherung zahlt den gesamten Eigenanteil oder zumindest 80 bis 90 Prozent Ihres Zahnersatzes.

Mit einer niedrigeren Kostenerstattung sollten Sie sich nicht zufrieden geben.

Zahnersatz: Zahnversicherungen zahlen gleichartige Versorgung

Verblendet Ihr Zahnarzt Ihre Kronen mit einer zahnfarbenen Schicht im nicht sichtbaren Bereich, ist diese Behandlung nicht in der Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten. Diese gleichartigen Versorgungen sollte eine Zahnzusatzversicherung zahlen.

Zahnversicherungen zahlen bei professioneller Zahnreinigung, Füllungen und Wurzelbehandlung

Auch Vorsorgebehandlungen und Spezialbehandlungen, wie die professionelle Zahnreinigung, die nicht von den gesetzlichen Kassen übernommen werden, sollten für Versicherte als Leistung im Tarif enthalten sein.

Das umfasst beispielsweise:

Werden Implantate übernommen?

Eine Implantatbehandlung kann schnell zwischen 1.400 und 2.200 € pro Implantat kosten. Auch wenn die gesetzliche Krankenversicherung bei einer Zahnlücke eine Brücke empfiehlt und entsprechend zur Hälfte übernimmt, wählen viele Patienten einen andersartigen Zahnersatz in Form eines Zahnimplantats.

Sie erhalten für ein Implantat aber trotzdem nur den entsprechenden Brückenzuschuss. Wenn Sie sich für moderneren Zahnersatz interessieren, sollten Sie unbedingt auch darauf achten, dass dieser in Ihrem Tarif mit einem entsprechenden Zuschuss unterstützt wird und Sie ausreichend versichert sind.

Brücke oder Implantat? So finden Sie den passenden Zahnersatz >>

Um sich bei mehrfachem Zahnersatz vor hohen Kosten zu schützen, behalten sich einige Tarife bei Implantaten eine maximale Erstattungshöhe vor. Ebenso beinhalten die meisten Zahnversicherungen eine Begrenzung der Anzahl der Implantate, die Sie übernehmen. Achten Sie darauf, dass Ihr Versicherer zumindest vier Implantate pro Kiefer unterstützt.

In der Regel zahlt die private Zahnzusatzversicherung nicht die gesamten Kosten für ein Implantat. Die Erstattung reicht von unter 10 Prozent bis zu einer 100%igen Kostenübernahme.

Tipp: Beispielsweise übernimmt die Zahnzusatzversicherung dentolo faircare 100 % Ihrer Kosten für Implantate – auch bei bereits fehlenden Zähnen.

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Zahlen Zahnzusatzversicherungen Inlays?

Die Erstattung für Inlays verhält sich ganz ähnlich wie die für Implantate. Von den gesetzlichen Krankenkassen wird das Inlay nur in Höhe der Kosten für eine Amalgamfüllung unterstützt. Der Eigenanteil für ein Inlay liegt zwischen 300 und 700 €, je nach Größe und Position des zu füllenden Loches.

Zusatzversicherungen mit günstigen Beiträgen, die nur die Grundversorgung abdecken, übernehmen keine Erstattung für Inlays. Andere Zusatztarife tragen jedoch die Kosten für Inlays komplett.

Übernimmt die Zusatzversicherung eine Vollnarkose?

Eine Zahnbehandlung sollte möglichst schmerzfrei verlaufen. Bei Zahnersatz führt der Zahnarzt in der Regel eine örtliche Betäubung am Zahn durch, die von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt wird. Eine Vollnarkose hingegen ist eine große Belastung für den Körper und ist recht teuer. Die Kosten einer Vollnarkose beginnen bei 200 €. Diese werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nur unter sehr speziellen Voraussetzungen übernommen:

Wenn Sie eine Vollnarkose beim Zahnarzt wünschen, jedoch nicht im offiziellen Sinne ein Angstpatient sind, kann eine Zahnzusatzversicherung helfen.

Die Tarife von Zahnzusatzversicherungen decken meist einen maximalen Betrag für Narkosen pro Jahr ab, der sich zwischen 200 und 500 € bewegt.

Welche Unterschiede gibt es in den Tarifen?

  • unterschiedlich hohe Monatsbeiträge
  • mit und ohne unterschiedlich lange Überbrückungszeit
  • mit und ohne unterschiedlich hoher Summenbegrenzung
  • mit und ohne Übernahme von Implantaten

Die Unterschiede bei den Tarifen sind groß: Die Monatsbeiträge sind sehr unterschiedlich und beginnen bei ca. 8 € im Monat, der Beitrag kann aber auch bei 50 € oder mehr liegen. Je mehr gezahlt wird, desto größer ist in der Regel auch die Leistung, die ein Versicherter erwarten kann. Innerhalb der gleichen Preisklasse sollten Sie aber gezielt vergleichen, denn auch dort gibt es bei den Versicherern einige Unterschiede.

Achten Sie beispielsweise auf die Summenbegrenzung, die unterschiedlich hoch ist. Dieser Begriff benennt die Gesamtsumme, die in einem Versicherungsjahr erstattet wird.

Auch bei der Wartezeit gibt es größere Unterschiede. Fragen Sie sich hier: Haben Sie gute Zähne? Dann können Sie eine lange Wartezeit in Kauf nehmen und bessere Leistungen erhalten. Oder haben Sie den Verdacht, dass Sie bald neue Zähne benötigen? Dann wählen Sie am besten einen Tarif mit einer kurzen Überbrückungszeit und mit eventuell etwas niedrigeren Leistungen. Oder haben Sie vielleicht sogar fehlende Zähne? Dann sollten Sie einen der wenigen Tarife wählen, die Sie auch dann schützen, wenn Sie bereits akuten Behandlungsbedarf haben bzw. bereits eine Behandlung begonnen haben.

Kosten Zusatzversicherung: Wie viel kostet Sicherheit?

Die Kosten einer Zusatzversicherung sind abhängig vom Angebot und Leistungsumfang. Je mehr Leistungen sie abdeckt, desto teurer ist der Tarif. Vielen ist nicht bewusst, dass sich die Höhe des monatlichen Beitrags nicht nach dem Einkommen, sondern nach Alter und Zahnzustand berechnet. Häufig wird vor Vertragsabschluss eine Gesundheitsprüfung durchgeführt.

Die Kosten: Die monatlichen Kosten für eine Zahnzusatzversicherung liegen meist zwischen 5 und 55 €.

Es unterscheiden sich grundsätzlich zwei Arten der Beitragsberechnung:

  • Zum einen gibt es Tarife, bei denen sich der Monatsbeitrag mit dem Alter stufenweise erhöht
  • Zum anderen kann der monatliche Beitrag einmalig durch das Alter bei Vertragsabschluss bestimmt werden

Die Versicherer sind nicht verpflichtet, einen Patienten zu versichern und kann deshalb Patienten mit Zahnlücke oder schlechten Zähnen ausschließen. Wenn die Versicherung den Patienten mit Lücke akzeptiert, wird er jedoch einen entsprechend höheren Beitrag zahlen müssen, um den mit Sicherheit anstehenden Zahnersatz zu kompensieren.

Tipp für Studenten und Geringverdiener: Es gibt Tarife und Angebote, die nur den Eigenanteil der Regelleistung in gewisser Höhe übernehmen. Selbst wenn die Zahnzusatzversicherung 70 % des Eigenanteils übernimmt, tragen Sie bloß 15 % (0,5 x 0,3) der Gesamtkosten der Behandlung. Da diese Tarife relativ günstig sind, kann sich ein solcher gerade für Geringverdiener oder Studenten lohnen.

Lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung für Sie?

Eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich in vielen Fällen. Insbesondere für Kassenpatienten kann es von Vorteil sein, selbst wenn Sie sich sicher sind, dass Sie im Falle von Zahnersatz immer die jeweilige Regelversorgung, wie beispielsweise eine Brücke oder nicht zahnfarbene Krone, wählen werden.

Bei hochwertigen Behandlungen

Eine Zahnzusatzversicherung ist auch meist bei Behandlungen sinnvoll, die nicht als Regelversorgung gelten und deshalb nicht mal mit der Hälfte der Kosten von der GKV bezuschusst werden.

Bei Wechsel der Versicherung

Wenn Sie bereits eine Zahnzusatzversicherung besitzen und sich nach anderen Angeboten umschauen, ist es sinnvoll zunächst bei Ihrem bisherigen Anbieter nach anderen Tarifen zu fragen. Wechseln Sie den Tarif innerhalb eines Anbieters ist es unwahrscheinlich, dass eine erneute Wartezeit entfällt.

Für Privatversicherte

Für Privatversicherte lohnt sich die Zusatzpolice häufig nicht. Das liegt daran, dass die Tarife der privaten Versicherungen häufig mehr Leistungen beinhalten und dementsprechend auch Zahnbehandlungen besser abgedeckt sind.

Tipp: Ein Vergleich hilft Ihnen bei der Suche. Informieren Sie sich dabei rechtzeitig und genau.

Lesen Sie die Tarifbedingungen genau und verlassen Sie sich nicht nur auf die Kurzbeschreibung. Achten Sie beispielsweise darauf, ob sich die Kostenübernahme bei einem Implantat auf die gesamten Kosten der Implantatsetzung bezieht, oder nur auf das Abutment, den Aufsatz des Implantats.

Viele Patienten merken erst unmittelbar vor einer anstehenden Behandlung, dass eine Zahnzusatzversicherung für Sie sinnvoll wäre. Jedoch ist es dann nicht mehr möglich, eine Police abzuschließen, die bereits entstandene Zahnschäden und fehlende Zähne abdeckt. Deshalb ist es ratsam, sich frühzeitig mit dem Thema Zahnzusatzversicherung auseinander zu setzen und nicht erst im Leistungsfall bei Zahnverlust.

Welche Aspekte sollten Sie bei der Auswahl Ihrer optimalen Zahnversicherung beachten?

Stiftung Warentest hat die größten Anbieter von Zahnzusatzversicherung getestet und Noten für die Versicherer und ihre Tarife vergeben, die dem Verbraucher Orientierung geben sollten. Bei genauem Hinsehen fällt allerdings auf, dass die Noten „sehr gut“ und „gut“ so häufig vergeben wurden, dass sie fast jede Versicherung bekommt und der Verbraucher sich kaum noch daran orientieren kann.

Außerdem steckt der Teufel auch hier im Detail: Die Benotung ist abhängig davon, wie viel Sie im Leistungsfall tatsächlich erstattet bekommen. Die Höhe der Kostenübernahme hängt aber nicht allein von der angegeben Leistungshöhe in Prozent ab.

Wir möchten dennoch einen Vergleich durchführen und Sie dabei unterstützen die beste private Zahnversicherung abzuschließen. Dafür haben wir Ihnen die wichtigsten Punkte zusammengestellt, die Sie beachten sollten.

Beachten Sie bei der Auswahl der Zahnversicherung Folgendes:

  • Beginn der Leistungen: Sofort oder mit Verzögerung (mit Wartezeit oder ohne)?
  • Leistung abhängig von der GKV?
  • Höhe der Kostenübernahme für Zahnersatz
  • Begrenzung der Leistungen: Wie viele Implantate werden beispielsweise übernommen? Wo liegt die Grenze für die Leistungssumme?
  • Ist auch Knochenaufbau für Implantate enthalten?
  • Begrenzung von Materialkosten und Laborleistungen?
  • Werden auch Prophylaxe und Füllungen übernommen?

Wann wird tatsächlich geleistet?

Behandlungen und fehlende Zähne, die schon vor dem Abschluss der Versicherung festgestellt wurden, werden grundsätzlich nicht übernommen. Daher: Warten Sie mit dem Abschluss nicht bis zum Ernstfall. Zu Beginn einer Versicherung gibt es zudem oft eine Wartezeitregelung von 3, 6 oder 12 Monaten. Erst nach dieser Zeit startet die Kostenübernahme.

Es gibt aber auch Versicherer, die Tarife ohne Wartezeit oder sogar mit einem rückwirkenden Schutz bei anstehenden und laufenden Behandlungen anbieten.

Ist die Leistung abhängig von der GKV?

Einige Versicherer machen von der GKV abhängig, ob sie in einem Behandlungsfall überhaupt Kosten übernehmen. Wenn die GKV den Festzuschuss abgelehnt hat, leistet dann auch die Zahnzusatzversicherung nicht. Dieser Fall tritt zwar selten ein, ist dann aber besonders ärgerlich.

Wie hoch ist die Kostenübernahme bei Zahnersatz?

Die Höhe der Kostenübernahme wird meistens in % angegeben. Üblich und lohnenswert sind durchaus 90-100 %. Doch hier ist große Vorsicht geboten: Trotz der 100 % legen viele Versicherungen Begrenzungen fest, die den zunächst niedrigeren monatlichen Beitrag in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Sind die Leistungen begrenzt?

Viele Versicherer bieten Tarife an, bei denen die Leistung gestaffelt ist: Von Jahr zu Jahr bekommen Sie mehr erstattet.

Beachten Sie hier unbedingt, dass viele Versicherungen zwar eine Kostenübernahme bei Zahnersatz von 100 % anbieten, aber dennoch eine Höchstsumme festlegen, die erstattet wird. Diese Höchstsumme legt nicht jede Versicherung fest. Wenn Sie davon ausgehen, dass bei Ihnen viele Zahnbehandlungen anstehen, sollten Sie eine Versicherung ohne Höchstsumme wählen und einen höheren Monatsbeitrag in Kauf nehmen. Aber nicht nur über eine Höchstsumme ist die Leistung häufig begrenzt, oft wird auch eine Anzahl von Implantaten festgelegt und eine Grenze für Laborkosten für den Zahnersatz.

Gerade an dieser Stelle sollten Sie genau hinschauen und selbst vergleichen, da beispielsweise Stiftung Warentest trotz dieser großen Unterschiede gleiche Noten vergeben hat.

Ist der Knochenaufbau bei Implantaten enthalten?

Wenn Sie vermuten, dass Sie in der Zukunft Implantate benötigen, kann es sehr sinnvoll sein, einen Tarif zu wählen, der auch den Knochenaufbau mitversichert. Ein Knochenaufbau kann sehr teuer werden und die Kosten für Implantate in die Höhe treiben.

Sind Prophylaxe und Füllungen abgedeckt?

Auch an dieser Stelle sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie auf die Kostenübernahme der professionellen Zahnreinigung und Füllungen verzichten möchten oder ob sie sich für Sie lohnt. Gerade jüngere Patienten mit gesunden Zähnen sollten lieber eine Versicherung wählen, die die Erstattung von Vorsorgebehandlungen anbietet, um später nicht viel Geld für Zahnersatz ausgeben zu müssen.

Schauen Sie der Wahl einer Zahnzusatzversicherung genau hin

Die Stiftung Warentest empfiehlt, genau darauf zu achten was die einzelnen Tarife anbieten. Es genügt nicht, die Kurzbeschreibung zu lesen, weil diese missverständliche Erklärungen der Leistungen enthalten kann. Beispielsweise gibt eine Versicherung an, 55-70 Prozent der Implantatkosten zu tragen. Bei genauem hinsehen stellt sich jedoch heraus, dass dies nicht für die gesamten Kosten der Implantatsetzung gilt, sondern nur für den Aufsatz (Abutment), also beispielsweise für eine Krone, die auf das Implantat gesetzt wird.

Sehen Sie die gesamten Ergebnisse auf www.test.de/zahnversicherung.

Quelle: Titelbild - Stiftung Warentest

Sie haben keine private Zahnzusatzversicherung abgeschlossen? Und jetzt steht eine Zahnbehandlung an, deren Kosten zu hoch sind? Auch ohne eine private Zahnversicherung ist bezahlbarer Zahnersatz möglich. Lassen Sie jetzt die Kosten Ihrer Behandlung berechnen und sparen Sie bis zu 60 Prozent.

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Zahnzusatzversicherung: Wann sich die Kosten wirklich lohnen
4 bei 4 Bewertungen

2 Gedanken zu “Zahnzusatzversicherung: Wann sich die Kosten wirklich lohnen

  1. Guten Morgen, nach dem Gespräch mit einem Mitarbeiter, suche ich die Möglichkeit meinen Kostenvoranschlag hochzuladen, vergebens, bitte teilen Sie mir mit wo und wie ich den Kostenvoranschlag hochladen kann. Im Voraus vielen Dank.
    Ivanka Cirko

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