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Knochenaufbau: Der Aufbau Ihres Kieferknochens für Implantate

Durch Implantate werden fehlende Zähne ersetzt. Der Kieferknochen kann sich jedoch bereits soweit zurückgebildet haben, dass das Implantat nur mit Knochenaufbau eingesetzt werden kann. Doch wie genau wird der Knochen wieder für ein Implantat aufgebaut? Und was sind die verschiedenen Behandlungsmethoden? Erfahren Sie hier alles, was Sie zum Knochenaufbau wissen sollten. 

Wieso ein Knochenaufbau?

Wenn eine Zahnimplantation durchgeführt werden soll, steht dies meist in unmittelbarem Zusammenhang mit einem Aufbau von Knochen. Dieser wird dann notwendig, wenn die Kieferknochenstruktur nicht gegeben ist, um ein Implantat fest zu verankern.

Der Grund hierfür ist ein Knochenabbau oder ein Knochenschwund, z.B. durch einen schon länger fehlenden Zahn oder fortgeschrittenes Alter.

Dann sollten Sie schnell handeln, denn ansonsten ist auch Ihr restliches Gebiss hiervon betroffen, es droht weiterer Zahnverlust.

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Wann muss ein Knochenaufbau für Implantate durchgeführt werden?

Sollen Zahnimplantate in eine Lücke eingesetzt werden, dann prüft der Zahnarzt vorab den Kiefer und die Kieferknochen. Hier kann es aufgrund einer länger bestehenden Zahnlücke zu einer Knochenrückbildung im Kiefer gekommen sein. Sollen hier nun Zahnimplantate eingesetzt werden, dann muss ein Knochenaufbau im Oberkiefer oder auch im Unterkiefer durchgeführt werden, damit die Zahnimplantate auch halten und der Kiefer wieder gleichmäßig auf gleicher Höhe verläuft.

Auch kann mit einem solchen Aufbau der Knochen bewirkt werden, dass das Knochenwachstum wieder angeregt wird und einem weiteren Abbau der Knochen entgegengewirkt wird. Ähnlich wie bei Muskeln, die lange nicht trainiert werden und die sich so zurückbilden, ist es auch mit den Kieferknochen. Fehlt hier ein Zahn zum Beispiel aufgrund eines Unfalls und wird dieser über längere Zeit nicht ersetzt, findet keine Belastung mehr auf dem Knochen im Kiefer statt. So bildet er sich aufgrund des Nichtgebrauchs immer weiter zurück.

Woher weiß ich, dass ein Knochenaufbau für das Implantat nötig ist?

Soll daher ein Zahnimplantat eingesetzt werden, prüft der behandelnde Zahnarzt vorab die Knochensubstanz.

Unterschreitet der Kieferknochen in seiner Breite und Höhe eine bestimmte Grenze, so findet ein Zahnimplantat ohne einen Knochenaufbau keinen Halt mehr.

Daher ist ein ausreichend hoher und dicker Kieferknochen die Voraussetzung für das erfolgreiche Einsetzen der Zahnimplantate.

Behandlung – Wie wird der Knochen für das Implantat aufgebaut?

Wenn Sie einen Zahnersatz in Form von einem oder mehreren Zahnimplantaten wünschen, dann muss Ihr behandelnder Zahnarzt zunächst die Knochenstabilität Ihres Kiefers prüfen. Zudem ist zu prüfen, an welcher Stelle der Zahnersatz im Kiefer eingesetzt werden soll.

Denn der Knochenaufbau für den Unterkiefer sieht anders aus, als der Knochenaufbau beim Oberkiefer, da beide beim Kauen unterschiedlich belastet werden.

Auch ob der Zahnersatz in den Schneide- oder Backenzähnen eingesetzt werden muss, ist entscheidend für die unterschiedlichen Behandlungsmethoden. Häufiger kommt es in der Zahnmedizin zudem vor, dass der Oberkiefer von einem Knochenabbau aufgrund fehlender Zähne stabilisiert werden muss.

Ablauf – Welche Verfahren gibt es?

Die Behandlung verläuft immer unter einer örtlichen Betäubung. Angstpatienten, die dies wünschen, können auch für die Zeit der Operation in eine Schlafnarkose versetzt werden. Es gibt unterschiedliche Methoden einen Knochenaufbau (Augmentationsverfahren) durchzuführen.

Die Wahl des geeigneten Verfahrens für den Knochenaufbau des Kiefers wird insbesondere durch die Art des Knochenmangels bestimmt. Der Kieferknochen kann zu schmal oder zu niedrig sein. Außerdem ist entscheidend, an welcher Stelle im Mund (Oberkiefer, Unterkiefer, Front- oder Seitenzahnbereich) das Knochendefizit vorliegt.

An den Knochenaufbau schließt sich die Einheilzeit nahtlos an. Ist der Knochenaufbau für das Implantat abgeschlossen, werden diese zu gegebener Zeit nach der Heilung eingesetzt. Häufig werden Implantate und Knochenaufbau auch gleichzeitig durchgeführt.

Bonespreading und Bonesplitting

Beim Bonespreading wird der Kieferkamm mit Hilfe von Bohrern präpariert, um die Kieferknochenpartie nach außen zu dehnen. In den entstehenden Spalt kann dann Knochenersatzmaterial eingesetzt werden. Dies ist möglich, weil der Oberkieferknochen eine relativ weiche Konsistenz besitzt. Das Bonesplitting sieht die mittige Spaltung des Kieferkamms in Längsrichtung vor.

Sinuslift

Der Sinuslift ist eine spezielle Behandlungsmethode für den Knochenaufbau im seitlichen Oberkiefer. Ist hier die Knochensubstanz so weit zurückgebildet, dass Zahnimplantate nicht halten da sie auch nicht in der ausreichenden Länge eingesetzt werden können, ist das Verfahren durch den Sinuslift eine Möglichkeit, den Zahnersatz zu befestigen.

Beim Sinuslift wird vom Mundvorhof (Raum zwischen Lippe und Zahnreihe) aus ein Loch in die Kieferhöhlenwand gebohrt, ohne die Schleimhaut der Kieferhöhle zu schädigen. Anschließend wird die Kieferhöhlenschleimhaut in dem Bereich, der aufgebaut werden soll, von der knöchernen Innenwand der Kieferhöhle entfernt. Hierbei entsteht eine Art Luftblase zwischen Kieferhöhlenwand und Kieferschleimhaut, in welche das Knochenersatzmaterial dann gefüllt wird. Hierüber legt der Zahnarzt nun eine künstliche Membram und schließt das Zahnfleisch wieder über dem Knochen.

Erfahren Sie hier mehr zur Behandlungsmethode des Sinuslifts >>

Knochenersatzmaterial – Synthetik oder der eigene Knochen?

Für einen Knochenaufbau gibt es in der modernen Zahnmedizin heute viele Möglichkeiten, den Kieferknochen so natürlich wie möglich zu ersetzen. Verschiedenes Knochenersatzmaterial kommt hierbei zum Einsatz. Dies hängt vor allem von dem jeweiligen Grad des Knochenschwunds des betroffenen Kieferknochen ab. Auch die verschiedenen Zahnärzte und Kieferchirurgen haben in der Regel ihre Vorlieben, welches Material sie hier einsetzen möchten.

In erster Linie wird in der heutigen Zeit Knochenersatzmaterial genommen, dass aus den eigenen Knochen des Patienten gewonnen wird. Aber auch der Einsatz von synthetischen Materialien ist völlig unbedenklich.

Risiken beim Knochenaufbau für ein Implantat

Normalerweise gibt es beim Knochenaufbau für Implantate nur wenige Risiken, die auch nicht häufig auftreten. Sie als Patient vertragen den Knochenaufbau für Implantate und die damit verbundene Implantation eines Zahnes in der Regel gut.

Aber natürlich besteht auch hier, wie bei allen medizinischen Eingriffen ein Restrisiko für Komplikationen. Hierzu gehören vor allem das Auftreten von Entzündungen, Infektionen oder Störungen bei der Wundheilung. Auch kann es sein, dass bei dem ein oder anderen Patienten das Knochenersatzmaterial nicht richtig mit den natürlichen, noch vorhandenen Knochen im Kiefer verwächst und im schlimmsten Fall wieder entfernt werden muss. Auch kann es während der Behandlung zu einer Verletzung der Membran kommen, die die Kieferhöhle von der Nasenhöhle trennt. Hier kann sich dann ein vorübergehendes Taubheitsgefühl einstellen. Doch ein solcher Zustand bleibt meist nicht dauerhaft.

Welche Vorteile/Nachteile hat der Knochenaufbau?

Vorteile eines Knochenaufbaus

Wenn die zur Verfügung stehende Knochensubstanz nicht geeignet ist, kann man nur mithilfe vom Knochenaufbau eine Zahnimplatation durchführen. Ansonsten wäre das in diesen Fällen nicht möglich
Nur das Implantat nach einem Knochenaufbau wird von den Krankenkassen zum Teil übernommen

Nachteile eines Knochenaufbaus

Bei einem Aufbau der Kieferknochen kann die Kieferhöhle in Mitleidenschaft gezogen werden
Sie müssen diese Kosten alleine tragen, da die Krankenkassen diese nicht übernehmen

Die Kosten für den Knochenaufbau

Die Kosten für einen Knochenaufbau sind abhängig von verschiedenen Faktoren:

  • Wie stark ist die Knochensubstanz angegriffen?
  • Wie weit ist ein Knochenaufbau für die Implantate nötig?
  • Welches Knochenersatzmaterial wird genutzt?
  • Entstehen eventuelle Fremdkosten für das Material?
  • Wie lange dauert die Behandlung?
  • Wie viele Zähne sind insgesamt betroffen?
  • Und welche weiteren Methoden für die Feststellung der Knochensubstanz werden durchgeführt?

Hinzu kommen die Operationskosten. Somit können nur sehr grobe Angaben gemacht werden.

Kostencheck: Die Kosten eines Sinuslifts (Knochenaufbau im Oberkiefer) können von 300 bis 1.200 € reichen. Beim Bonesplitting entstehen Kosten von ungefähr 900 bis 1.500 €.

Meinen individuellen Preis für Zahnersatz mit Knochenaufbau berechnen

Wegen der großen Spannbreite der Preise ist es sinnvoll, sich bereits vor der Behandlung von Ihrem behandelnden Zahnarzt alle Kosten auflisten zu lassen, die in Ihrem speziellen Fall auf Sie zukommen würden. Ebenfalls empfiehlt es sich, Alternativangebote einzuholen, da die Kosten von Zahnarzt zu Zahnarzt stark variieren können.

25 Gedanken zu “Knochenaufbau: Der Aufbau Ihres Kieferknochens für Implantate

  1. Hallo u. Guten Tag ,
    Ich bekomme demnächst 2 Implantate mit Knochenaufbau. Können Sie mir in etwa sagen wie lange es im Schnitt dauert bis zur Fertigstellung . ( MONATE ) ?? Natürlich wenn keine Probleme auftreten ! !
    Herzlichen Dank im voraus und freundlichen Grüßen.

    • Antwort einer dentolo-Zahnärztin

      Hallo Herr Kelting, nachdem die Implantate eingesetzt wurden, benötigt der Knochen normalerweise etwa 2,5 – 3 Monate zur Heilung. Danach können die Abdrücke für die Kronen genommen werden. Die Herstellung der Kronen dauert im Labor etwa 3 Wochen (mit Zwischenschritten). Die ganze Behandlung sollte also etwa 4 Monate dauern. Wir hoffen, wir konnten Ihnen helfen, viele Grüße, Ihr dentolo-Team.

  2. Ich bin sehr verunsichert und wäre für Informationen dankbar. 2 Implantate im Unterkiefer habe ich nach ca. 6 Jahren verloren. Ich habe dann erstmal keine neuen einsetzen lassen, da meine Zustazversicherung dies nicht übernehmen wollte. Die provisorische Lösung, die Kronen über das verbliebene Implantat zu setzen hat lange gehalten. Aber nach einigen Jahren ist auch das 3. Implantat verloren gegangen. Man sieht es nicht sehr aber es stört mich doch. Ein spezieller Ersatz (Valplastprothese) stört mich sehr und ich nutze es nicht. Mein Knochen ist nicht mehr ausreichend vorhanden und mein Zahnarzt meint, es müßte vom Hüftknochen Material entnommen werden um wieder Implantate einzusetzen.
    Wie gefährlich ist dies und wie erfolgversprechend? Wie weit gibt es hier neue Behandlungsmethoden?
    Für Hinweise bin ich sehr dankbar!

    • Antwort einer dentolo-Zahnärztin

      Hallo Frau Böttcher, es gibt diverse Möglichkeiten einen Knochenaufbau zu machen. Wenn körpereigener Knochen benutzt werden soll, kann man diesen aus der Hüfte entnehmen. Körpereigener Knochen wächst meistens gut an. Die Entnahme birgt die gleichen Risiken wie jeder chirurgische Eingriff. Der Knochen wird an einer Stelle entnommen, wo genug Knochen vorhanden ist, damit der Hüftknochen ausreichend stabil bleibt. Wenn wirklich viel Knochen fehlt, ist der Einsatz von Hüftknochen eine gute Möglichkeit um den Knochen aufzubauen. Fehlt weniger Knochen gibt es auch tierische oder synthetische Knochenersatzmaterialien.

      Bitte lassen Sie sch von einem Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen genau über die verschiedenen Möglichkeiten beraten, um die optimale Lösung zu finden.

      Wir wünschen Ihnen alles Gute,
      Ihr dentolo-Team.

  3. Guten Tag,

    Mir ist vor 1 Woche ein Plombierter Zahn komplett weggebrochen.
    Es blieb nur noch der Stumpf im unter Kiefer.
    Ging sofort zum Zahnartzt der ca. 10-15 min. Daran gearbeitet hat ihn raus zu bekommen.
    Er verschrieb mir Schmerztabletten und Antibiotika.
    Es waren trotz der Tabletten furchtbare schmerzen im unterkiefer.
    Deshalb ging ich 2 Tage später ins KH zur Kieferchirurgie.
    Dort legten sie mir ein Stück Stoff in die offene wunde.
    Schmerzen wurden mehr als weniger weshalb ich 2 Tage später wieder in KH ging.
    Dort bekamm ich dann Spritzen und der Kieferknochen wurde gesäubert und ausgekratzt.
    Es waren noch wurzel Reste drin die jetzt Rausgekratzt wurden.
    Dann wurde ein knete artiges Teil zum Knochenaufbau in denn Kiefer Knochen gedrückt und anschliesend zu genäht.

    Nun meine Frage.

    Es ist jetzt ca. 4 Tage her wo es zugenäht wurde.
    Ist es normal das der Knochen bzw. Das Aufbau Material sichtbar ist.
    Oder habe ich eine Wundstörung und sollte wieder ins KH.

    • Antwort einer dentolo-Zahnärztin

      Hallo Herr Kovács,

      eine Ferndiagnose ohne klinisches Bild ist leider nicht möglich. Wenn eine große Wunde entstanden ist, kann es sein, dass kleine Teile des Knochens oder des Aufbaumaterials sichtbar werden, denn das Zahnfleisch heilt nicht immer so, wie es vernäht wurde. Im Vordergrund steht erst einmal, ob Sie weiterhin Schmerzen haben und ob der Wundverschluss, abgesehen von dem sichtbaren Material, stabil ist. Wenn Sie keine Schmerzen haben und sich das Aufbaumaterial nicht in Ihrem Mund verteilt, ist das ein gutes Zeichen. Wenn Sie erneut Schmerzen haben, oder Wundverschluss verloren geht, sollten Sie bitte ein weiteres Mal einen Arzt aufsuchen.

      Sollten Sie unsicher sein, gehen Sie lieber einmal zu viel als einmal zu wenig zum Arzt.

      Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung,
      Ihr dentolo-Team.

  4. Hallo,ich habe im oberkiefer sehr wenig knochen .Jetzt habe ich im Oberkiefer keine Zähne mehr und habe mich für 6 Implantate entschieden. Bekam vor einen halben Jahr einen Knochenaufbau mit Sinusitis. Jetzt hatte ich den 3 D Termin und mein Arzt sagte mir das es noch nicht ausreicht. Jetzt möchte er mir Implantate setzen aber wieder mit Knochenaufbau .Jetzt habe ich soviel Angst das es vieleicht umsonst ist und es wieder nichts bringt .Mein Arzt kann mir natürlich nicht sagen ob es alles so wird ,wie es sein soll .

    • Antwort einer dentolo-Zahnärztin

      Hallo Herr oder Frau Kohn,


      je nachdem, wie wenig Knochen vorhanden ist, kann es sein, dass ein Sinuslift tatsächlich nicht ausreicht. Häufig kann der restliche fehlende Knochen dann bei der eigentlichen Implantation aufgefüllt werden. Eine Garantie gibt es hier nie, da man nie weiß, wie der menschliche Körper reagiert.

      Somit haben Sie folgenden Möglichkeiten:


      1. Sie haben genug Vertrauen zu Ihrem Behandler und lassen die Implantation mit Knochenaufbau durchführen.

      2. Sie holen sich eine Zweitmeinung bei einem spezialisierten Zahnarzt.


      Wir wünschen Ihnen alles Gute,
      Ihr dentolo-Team.

  5. Guten Tag,
    seit zwei Jahren bin ich mit dem Thema beschäftigt. 2 Implantate sollten als Basis für eine Brücke implantiert werden. Beide Imnplantate mussten zweimal entfernt werden, weil sich der Knochen zurückgebildet hat. Nun habe ich bei einem anderen Zahnarzht/Kieferchirurgen eine zweite Meinung eingeholt. Dieser meinte, dass im Unterkiefer grundsätzlich nur horizontale Knochenaufbauten möglich sind, aber keine vertikalen. Bei meinem Kiefer fehlt es an Höhe (also vertikaler Aufbau). Der eigentlich behandelnde Zahnarzt meint, dass man vor dem nächsten Implantieren einen Knochenaufbau durchführen muss. Da kenne ich mich nun nicht mehr aus, der andere sagt ziemlich genau das Gegenteil vom behandelnden Zahnarzt. Wenn sie mir hierzu Ihre Meinung mitteilen würden, bin ich sehr dankbar. Vielen Dank und schöne Grüße

    • Antwort einer dentolo-Zahnärztin

      Hallo Christian, wir gehen davon aus, dass es sich hier um ein Missverständnis handelt. Wahrscheinlich meinen beide Ärzte das gleiche. Der eigentliche Zahnarzt möchte einen vertikalen Aufbau machen, also mehr Höhe gewinnen. Der Chirurg möchte in der horizontalen Ebene aufbauen, also auch Höhe gewinnen. Bitte sprechen Sie nochmal mit Ihren Ärzten. Wahrscheinlich meinen beide das gleiche und haben sich nur anders ausgedrückt. Wir hoffen, wir konnten Ihnen helfen, Ihr dentolo-Team.

  6. Hallo bin Metallallergieker Nickel + Palladium und andere Allergien steh gerade am Anfang Implantate wären mir das liebste nun soll erstmal vor dem geprüft werden ob ich Titan Vertrage dachte man fängt zuerst mit der Prüfung vom Knochenaufbau an nun lauf ich seit einem halben jahr im vorderen bereich ohne Zahn herum was wohl nicht so optimal ist Hoffe auf Grund meiner Allegien Keramikimplante zu bekommen mit Hilfe von meinem Allergologen sollte es doch klappen Was empfehlen sie mir ?

    • Antwort einer dentolo-Zahnärztin

      Hallo Frau Reiß,

      normalerweise entwickelt der Körper keine Allergien auf Titan-Implantate. Titan-Implantate sind schon deutlich länger erprobt aus keramische Implantate. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum nun getestet wird, ob Sie die Titan-Implantate vertragen. Beim Knochen ist es so, dass dieser bei Bedarf aufgebaut werden kann. Das macht aber nur Sinn, wenn tatsächlich ein Implantat gesetzt wird. Wenn klar ist, welches Implantat-System verwendet wird, kann gemessen werden, wieviel Knochenangebot vorhanden ist und ob für das favorisierte Implantat genug Knochenangebot vorhanden ist. Mit der Unterstützung Ihres Allergologens sollte eine Versorgung mit einem Implantat funktionieren.

      Viele Grüße,
      Ihre dentolo-Team-Zahnärztin

  7. Bis vor 10 Tagen sah mein Unterkiefer so aus: Ich hatte eine herausnehmbare Prothese, die auf 2 Implantaten im Backenzahnbereich und zwei Teleskopen auf den eigene, allerdings „toten“ Eckzähnen. Weil sich unter einem von diesen eine große Zyste gebildet hatte, mussten die samt Zyste entfernt werden. Weil in diesem Bereich wieder je 1 Implantat links und rechts gesetzt werden soll, musste ein Kieferknochenaufbau eingeleitet werden. Wie lang braucht die Wundheilung und der Knochenaufbau, bis man dort implantieren kann?

    • Antwort einer dentolo-Zahnärztin

      Sehr geehrter Fragensteller, sehr geehrte Fragestellerin,

      normalerweise benötigt Knochen etwas 2-3 Monate zum heilen. Je nach dem, wie der Knochen aufgebaut wurde, kann die Heilungsdauer aber variieren. Bitten besprechen Sie diese Frage mit dem Zahnarzt, der den Knochenaufbau durchgeführt hat. Er wird Ihnen genau sagen können, wie lange Sie bis zur Implantation warten müssen.

      Viele Grüße,
      Ihre dentolo Team-Zahnärztin

  8. Sehr geehrtes dentolo Team,
    ich werde in wenigen Tagen eine Hüft-Op haben.
    Dabei wird viel Knochenmaterial entfernt und weggeworfen.
    In absehbarer Zeit wird bei mir aber auch ein Oberkieferknochen-Aufbau nötig sein.
    Kann das Knochenmaterial aus der Hüfte dafür verwendet werden und wenn ja, wie muss das gelagert werden und was ist die maximale Dauer der Lagerung.
    Können Sie mir dazu Informationen geben.
    Vielen Dank für Ihre Hilfe.
    Mit freundlichen Grüßen
    Edward

    • Antwort einer dentolo-Zahnärztin

      Hallo Edward,

      tatsächlich kann man Knochen aus der Hüfte für einen Knochenaufbau im Kiefer benutzen. Allerdings sollte der Knochen sofort von der Hüfte in der Kiefer eingebracht werden, damit die Knochen-Zellen nicht absterben. Wenn die beiden Eingriffe nicht parallel durchgeführt werden, wird es schwer möglich sein, den Knochen später zu verwenden. Industriell ist es zwar möglich Knochen so zu behandeln, dass er später verwendet werden kann, allerdings wird dieses Verfahren nicht für Privatpersonen angewendet.

      Wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihre Operation, Ihr dentolo-Team

  9. Hallo Dentolo Team,
    Ich habe vor ca. 9 Monaten 2 Kronen erneuern lassen und zwar die oberen Schneidezähne. Das ging einigermaßen gut, wobei ich immer das Gefühl hatte, es wäre zuviel Befestigungsmasse eingesetzt, um die Kronen zu befestigen. Vor ca.3 Wochen hatte ich dann im Kieferbereich Druckschmerzen und laut Zahnärztin hat sich Entzündungsgewebe gebildet. Sie hat mir einiges entfernt und sprach von einer Zahnknochenauflösung im vorderen Bereich. Jetzt ist meine Krone extrem instabil und von zu beißen ist gar keine Rede. Die Zahnärztin meint, ich müsste damit leben und sollte halt nicht in z.b einen Apfel beißen…nicht das ich das jeh gemacht hätte und im Moment auch erneute Schmerzen habe, ist meine Frage, muss ich mich tatsächlich damit abfinden? Oder wäre eine Auffüllung des nicht vollständigen Zahnknochens eine Möglichkeit? Bin ein wenig ratlos, wie ich damit umgehen soll. Irgendwie kommt mir das alles komisch vor. Meine vorherigen Kronen haben über 20 Jahre gehalten und außer das sie nicht mehr schön bzw. etwas runtergerutscht sind, hatte ich bis jetzt keinerlei Probleme mit Ihnen.
    Über einen Tip wäre ich sehr dankbar

    • Hallo,
      wir haben Ihre doch sehr spezifische Frage an unsere dentolo Zahnärztin weitergeleitet.
      Wir melden uns hier, sobald wir eine Antwort für Sie haben.

      Viele Grüße und bis bald,
      Ihr dentolo Team

  10. Danke für den sehr interessanten Bericht .
    Da ich eine vollprohsese trage und mein Kieferschwund so fortgeschritten ist . Muss ich einen knochenaufbau machen lassen . Dazu suche ich , was u wie kann ich machen u mein eigener Knochen zb aus der Hüfte, wäre es gut ? Und wo kann ich es am besten machen lassen . Zahnklinig ? Ist es langwierig?
    Danke für ihre Hilfe.
    MfG Marlies

    • Hallo Marlies,
      wir haben Ihre Nachricht an unsere Zahnärztin weitergeleitet.
      Wir melden uns hier, wenn wir die Antwort haben.

      Viele Grüße,
      Ihr dentolo Team

    • Antwort einer dentolo Zahnärztin
      Liebe Marlies,
      vielen Dank für Ihre Frage. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten einen Knochenaufbau zu machen. Der eigene Knochen wird vom Körper gut angenommen. Wenn also viel Knochen fehlt, ist Ihr eigener Knochen ideal. Zahnkliniken sind auf solche Eingriffe spezialisiert. Wenn beispielsweise eine Uniklinik in Ihrer Nähe ist, können Sie sich auch dort beraten lassen. Knochen heilt in der Regel zwischen 3 und 6 Monaten. Wenn Sie keine Erkrankungen haben, die die Knochenheilung beeinflussen, sollten Sie nach einigen Monaten keine Beeinträchtigungen mehr haben. Lassen Sie sich diesbezüglich bitte vom operierenden Arzt beraten.
      Viele Grüße, Ihre dentolo Team Zahnärztin

  11. Wichtig zu wissen!! Noch eine Frage: Können Medikamente oder auch Nahrungsmittel den Aufbau des Kieferknochens nach Einsetzen der Schraube des Implantates behindern? Danke für Ihre Zeit, Ihre Mühe und Ihr Wohlwollen!

    • Antwort von dentolo Zahnärztin
      Hallo Frau Dr. Maresch,
      das stimmt, es gibt bestimmte Medikamente, die eine Knochenheilung behindern können. Diese Medikamente werden zum Beispiel bei Osteoporose und nach bestimmten Krebserkrankungen eingesetzt und behindern den Knochenstoffwechsel. Diese Wirkstoffe heißen Bisphosphonate.
      Hilft Ihnen das weiter?
      Viele Grüße, Ihre dentolo Team Zahnärztin

  12. Ich bedanke mich für den sehr interessanten Bericht. Bei mir steht ein Ersatz von 2 Zähnen durch Implantate im Seitenzahnbereich/Unterkiefer an und so konnte ich mich sehr gut informieren was auf mich zukommt. Da es sich dabei um 2 Endzähne handelt ist der Ersatz durch Implantate die einzig adäquate Lösung, dabei handelt es sich aber um eine sehr langwirige Behandlung.

  13. Danke für den sehr interessanten Beitrag zum Thema Kieferchirurgie. Wahrscheinlich ist es trotzdem immer noch am besten zum Arzt zu gehen und sich dort informieren zu lassen.

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