Die Kosten für eine komplette Zahnsanierung können unterschiedlich hoch ausfallen.

Komplette Zahnsanierung: Das sind die Kosten

Eine Sanierung Ihrer Zähne ist notwendig, wenn mindestens die Hälfte Ihrer Zähne in einem schlechten Zustand ist oder fehlt. Doch was sollte eine komplette Zahnsanierung kosten? Und welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es? In diesem Artikel verraten wir es Ihnen.

Komplette Zahnsanierung: Die Planung

Sobald sich der Zahnarzt Ihr Gebiss angesehen hat, kann er mit der Planung beginnen. Zuerst erstellt er einen Befund. Dieser gibt Ihnen einen ersten Anhaltspunkt über die Kosten Ihrer kompletten Zahnsanierung. Ihr Zahnarzt analysiert jeden Ihrer Zähne einzeln:

  • Erkrankte Zähne werden mit zahnerhaltenden Maßnahmen versorgt
  • Zerstörte oder lockere Zähne werden entfernt
  • Die verbleibende, gesunde Zahnmaterial kann als Basis für den Zahnersatz genutzt werden

Preis für meinen Zahnersatz berechnen

Vor Beginn der Zahnbehandlung sollte Ihr Zahnarzt Ihnen verschiedene Möglichkeiten vorstellen. Sind Sie Kassenpatient, ist es wichtig zu wissen, dass nicht alle Zahnersatz-Lösungen von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden oder der Regelversorgung entsprechen. Diese Lösungen sind häufig hochwertiger, aber auch teuer.

Wenn Sie eine Vollnarkose wollen, müssen Sie diese in der Regel privat bezahlen.

Bitte überlegen Sie genau, welcher vorgeschlagene Zahnersatz Ihren Vorstellungen entspricht. Nur so bleiben Sie lange glücklich mit Ihren neuen Zähnen.

So können Sie Ihre Komplettsanierung finanzieren

Natürlich sollten Ihre neuen Zähne auch bezahlbar sein. Neben der klassischen Kredit-Finanzierungen haben Sie auch die Möglichkeit, die Kosten Ihrer kompletten Zahnsanierung zinslos mit dem dentolo Akutschutz zu finanzieren.

Der Akutschutz ist der einzige Zahnschutz, der Ihnen auch bei begonnener Behandlung und fehlenden Zähnen ein 2.000 € Sofortbudget zahlt. Nach vier Jahren erhöht sich Ihr jährlich wiederkehrendes Budget auf 6.000 € – damit können Sie dann wirklich alles machen lassen.

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Die Vorbereitung der Behandlung

Zahnerhaltende Maßnahmen

Vor der Versorgung mit Zahnprothesen müssen alle erhaltungswürdigen Zähne behandelt werden. Dazu behandelt Sie Ihr Zahnarzt mit Wurzelkanal-Behandlungen, Füllungen und Zahnfleisch-Behandlungen.

Bitte beachten Sie, dass Kunststoff-Füllungen im Seitenzahnbereich nicht von der Kasse bezahlt werden. Die Größe der Füllung bestimmt den Preis. Auch bei Wurzelkanal-Behandlungen gibt es Leistungen, die Sie privat bezahlen müssen.

Extraktionstherapie und Übergangsversorgung

Bei der Zahnsanierung werden alle nicht erhaltungswürdigen Zähne entfernt. Diese Behandlung kann unter Vollnarkose erfolgen. Die Kosten dafür werden aber nicht von der gesetzlichen Kasse übernommen. Für das Zähneziehen (Extraktion) gibt Ihnen der Zahnarzt normalerweise eine örtliche Betäubung.

Wenn mehrere Zähne entfernt werden müssen, erhalten Sie in der Regel einen Übergangs-Zahnersatz. Das ist meist eine einfache Zahnprothese mit Klammer. Nach der Einheilzeit bekommen Sie dann die neuen Zähne eingesetzt.

Komplette Zahnsanierung: Möglichkeiten des definitiven Zahnersatzes

Ob Zahnprothese, Brücke oder Implantate: Welche Möglichkeit bei einer Zahnsanierung gewählt wird, hängt vom Zustand Ihres Gebisses ab:

  • Wenn alle Zähne fehlen, bekommen Sie eine Vollprothese
  • Größere Zahnlücken können mit Teilprothesen geschlossen werden
  • Großflächig gefüllte Zähne sollten mit Kronen versorgt werden
  • Kleinere Lücken können mit Brücken überbrückt werden
  • Bei Einzelzahn-Lücken bieten sich auch Implantate an
Hinweis: Zahnimplantate sind keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Wie viele andere Zahnersatz-Formen entsprechen Sie nicht der von der Krankenkasse vorgeschlagenen Regelversorgung. Diese sogenannte „Andersartige Versorgung“ ist häufig ein hochwertigerer Zahnersatz. Ihr Eigenanteil ist aber auch entsprechend höher.

Eigenanteil berechnen

Möglichkeit 1: Festsitzender Zahnersatz

Zum festsitzenden Zahnersatz gehören Kronen, Brücken und implantatgetragene Kronen und Brücken. Diese sind fest auf den Zähnen oder Implantaten verklebt und können nicht aus dem Mund genommen werden.

Kronen und Brücken

Zähne, die zu über 50 % aus Füllung bestehen, sollten überkront werden, um wieder belastbar zu sein. Dafür werden sie unter örtlicher Betäubung kleiner geschliffen, damit die Zahnkrone zwischen die Kiefer passt.

Zahnbrücken werden benutzt, um einzelne fehlende Zähne zu ersetzen. Hierfür werden die zwei Zähne, die neben der Zahnlücke stehen, für eine Krone beschliffen. Zwischen den beiden Zahnkronen wird ein Brückenglied befestigt.

Keramische Zahnbrücken und -kronen sehen aus wie echte Zähne. Aber Achtung: Im Seitenzahnbereich müssen Sie für keramischen Kronen mit einem größeren Eigenanteil rechnen. Die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkasse ist hier ein metallischer Zahnersatz.

Implantate

Implantate sind Schrauben aus Titan oder Keramik. Als künstliche Zahnwurzel werden Sie in Ihren Kieferknochen gedreht. Nach einer Einheilzeit von drei bis vier Monaten werden Sie mit Implantatkronen versorgt.

Zahnimplantate haben viele Funktionen:

  • Fehlende Zähne ersetzen
  • Kleine Zahnlücken schließen
  • Sicheren Halt für implantatgetragene Prothesen bieten
  • Festsitzender Zahnersatz im Ober- und Unterkiefer (All-on-4, All-on-6)

Implantat-getragener Zahnersatz bietet im Vergleich zur Prothese einen guten Halt, doch die Zahnarzt-Kosten sind sehr hoch. Implantate werden von der gesetzlichen Krankenkasse kaum bezuschusst, sodass der Eigenanteil für den Patienten höher ist als bei Kassen-Zahnersatz.

Möglichkeit 2: Herausnehmbarer Zahnersatz

Es gibt unterschiedliche Arten von herausnehmbaren Zahnprothesen. Teilprothesen sind Prothesen, die an den eigenen Zähnen durch Klammern oder Kronen befestigt werden. Sind keine eigenen Zähne mehr im Mund, muss eine Vollprothese hergestellt werden. Diese liegt auf dem Zahnfleisch.

Teilprothesen für große Zahnlücken

Voraussetzung für eine Teilprothese ist ein Restzahn-Bestand. Die herausnehmbare Teilprothese ersetzt nur die fehlenden Zähne. Sie wird bei großen Lücken eingesetzt, die von einer Zahnbrücke nicht mehr geschlossen werden können.

Es gibt verschiedene Formen von Teilprothesen:

Klammer-Prothesen sind die einfachste Lösung. Sie werden mit Metallklammern an Ihrem restlichen Gebiss befestigt.

Ihre übrigen Zähne sind stark gefüllt? Oder Sie legen einen großen Wert auf Ästhetik? Dann kann der Zahnarzt diese Prothese auch über Kronen mit Geschiebe oder Doppelkronen befestigen. Bei Geschieben ist an der Zahnkrone ein kleines Element befestigt, dass wie ein Schlüssel in eine Rille in der Teilprothese passt.

Die Alternative sind Doppelkronen (Teleskop-Prothese). Hier bekommt Ihr Zahn ein metallisches Käppchen. In die Prothese ist ebenfalls eine Krone eingearbeitet, die genau auf das Käppchen passt. Diese Möglichkeiten bieten sicheren Halt. Sie ist für den Laien nicht sichtbar.

Die von der Krankenkasse empfohlene Regelversorgung ist abhängig von Ihren verbleibenden Zähnen. Bei großem Restzahn-Bestand sind das meist Klammerprothesen. Sind nur noch drei oder weniger Zähne im Kiefer vorhanden, ist die Teleskop-Prothese die Regelversorgung.

Vollprothesen

Sind keine Zähne mehr im Mund, können Schleimhaut-getragene, herausnehmbare Vollprothesen hergestellt werden. Diese künstlichen Zähne sind ein totaler Zahnersatz. Solche Zahnprothesen werden auch als „Dritte Zähne“ bezeichnet.

Da es keine Möglichkeiten zur Verankerung gibt, haben die Dritten keinen so guten Halt wie Teilprothesen. Um den Halt von Vollprothesen zu verbessern, können sie an Implantaten verankert werden. Diese Kosten werden aber nicht von Ihrer GKV übernommen.

Totale Prothesen sind bei einem zahnlosen Mund immer die Regelversorgung. Sie bekommen den maximalen Zuschuss von der Krankenkasse.

Kosten für eine komplette Zahnsanierung: Was bezahlt die gesetzliche Krankenkasse?

Eine Zahnsanierung kann sehr teuer werden. Besonders wenn die Zahnpflege und der Zahnarztbesuch vernachlässigt wurden. Die echten Kosten lassen sich erst berechnen, wenn man weiß, wie viele Zähne zunächst zahnerhaltend und dann prothetisch behandelt werden müssen.

Bei Kassenpatienten übernimmt die gesetzliche Krankenkasse einen Teil der Kosten, doch der Versicherte zahlt bei Zahnersatz immer einen Eigenanteil. Die von der Krankenkasse vorgeschlagene Regelversorgung ist meistens die günstigste Alternative (zum Beispiel eine Prothese). Da die GKV nur eine wirtschaftliche und ausreichende Versorgung empfiehlt, ist diese Regelversorgung nicht immer die beste Möglichkeit.

Andersartige Versorgungen bieten häufig einen höheren Komfort. Sie werden von der Kasse mit dem gleichen Zuschuss unterstützt, sind aber technisch aufwändiger und dadurch teurer. Dadurch sind auch Ihre Zahnersatz-Kosten als Patient höher.

Patienten mit einem sehr geringen Einkommen und Hartz-IV-Empfänger sollten bei der Krankenkasse prüfen lassen, ob sie den doppelten Festzuschuss erhalten (Härtefallantrag). In diesem Fall zahlen sie bei Zahnersatz, der der Regelversorgung entspricht, meistens keinen Eigenanteil.

Sind die Kosten einer kompletten Zahnsanierung im Ausland günstiger?

Haben Sie schon einmal über eine Zahnsanierung im Ausland nachgedacht? Viele Patienten verbinden die Zahnbehandlung mit einer Reise in ein anderes Land. Die Werbung lockt mit günstigeren Preisen für hochwertigen Zahnersatz und moderner Zahnmedizin.

Bevor Sie sich für eine Zahnbehandlung im Ausland entscheiden, sollten Sie folgende Punkte bedenken:

  • Zahnersatz aus dem Ausland ist nicht immer Leistung der gesetzlichen Krankenkasse – im EU-Ausland erhalten Sie jedoch den Festzuschuss
  • Vergleichen Sie die Kosten mit Angeboten von einheimischen Zahnärzten
  • Nach Abschluss der Behandlung liegt die Garantie auch im Ausland
  • Muss in Deutschland nachgebessert werden, können die tatsächlichen Kosten deutlich teurer sein

Fazit

Die Kosten für eine Zahnsanierung sind sehr unterschiedlich. Je nach gewünschter Behandlung sind es aber schnell mehrere Tausend Euro.

Um Ihnen trotzdem ein gesundes Lächeln zu ermöglichen, haben wir unseren faircare Akutschutz entwickelt. Wir unterstützen Sie mit 2.000 € Sofortbudget und bis zu 6.000 € pro Jahr.

Mit dem Akutschutz können Sie die Kosten für Ihre komplette Zahnsanierung finanzieren

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