Neueste Trends der Zahnmedizin: Mini-Implantate werden nur in bestimmten Praxen gesetzt

Die neuesten Trends in der Zahnmedizin – Was ist sinnvoll und bringt uns weiter?

Aktuelle Trends der Zahnmedizin zeigen erstaunliche Neuigkeiten: Schwarze Zahncreme für strahlend weiße Zähne, ein dauerhafter Schutz des Zahnschmelzes sowie eine neue Methode zur Beseitigung einer Karies im Anfangsstadium. Die Zahnmedizin wird ständig weiterentwickelt. Doch was hilft wirklich und vereinfacht uns in Zukunft die Zahnpflege?

Aktivkohle: Schwarze Zahnpasta für weißere Zähne

Ein neuer Trend zur Aufhellung der Zähne ist die Anwendung von schwarzer Zahnpasta mit Aktivkohle.

Was ist Aktivkohle und wie funktioniert die Anwendung?

Durch Nahrungsmittel und Essensreste setzen sich bakterielle Beläge auf der Oberfläche unserer Zähne ab. Das natürliche Adsorptionsvermögen der Aktivkohle bindet Schadstoffe, wie Verschmutzungen und Bakterienbeläge auf der Zahnoberfläche an sich. So werden werden die Zähne nach mehrfacher Anwendung der schwarzen Zahnpasta mit Aktivkohle nachweislich heller.

Doch Vorsicht: Die groben Körner der Aktivkohle tragen die natürliche Schutzschicht Ihrer Zähne ab. Das Pulver raut die Zähne auf und schleift den Zahnschmelz mit der Zeit ab. Achten Sie darauf, die Anwendung maximal für 2 Wochen lang durchzuführen, um langfristige Zahnschäden zu verhindern. Bei empfindlichen Zähnen sollten Sie auf die Anwendung von Aktivkohle verzichten.

Fazit: Aktivkohle hellt zwar die Zähne auf, ist aber für die Zahngesundheit sehr schädlich.
Falls Sie sich dennoch weißere Zähne wünschen, hilft ein professionelles Bleaching bei Ihrem Zahnarzt. Eine alternative Methode zur Zahnaufhellung sind Veneers.

Kariesinfiltration: Beseitigung von frühzeitig erkannter Karies

Die Kariesinfiltration ist ein schmerzfreies Verfahren zur Beseitigung der Karieserkrankung der Zähne.

Die Kariesinfiltration ist eine neue Behandlungsmethode von frühzeitig erkannten Karieserkrankungen. Der Unterschied zur normalen Kariesbehandlung besteht darin, dass kein Loch gebohrt werden muss und es somit schmerzfrei ist.

Die Behandlung verläuft wie folgt: Nach der Vorbereitung und Reinigung des Zahns, wird der Zahn unter UV-Licht mit lichthärtenden Kunststoffen verschlossen, sodass Kariesbakterien und säurehaltige Schadstoffe blockiert werden. Das verhindert ein weiteres Voranschreiten der Karies.

Fazit: Bisherige Anwendungen dieser Behandlungsmethode zeigen positive Resultate. Es gibt noch keine Langzeitstudien, aber dennoch kann man sagen: Die Kariesinfiltration optimiert die Mundhygienetechnik und ist eine sinnvolle Ergänzung, um Karies effektiv zu unterbinden.

Mikrokristalle: Dauerhafter Schutz des Zahnschmelzes

Eine von Ihrem Zahnarzt aufgetragene Kristallflüssigkeit sorgt für den Schutz Ihres Zahnschmelzes.

Durch falsche Zahnputztechniken, die Anwendung falscher Zahnpflegeprodukte und starker Abrieb baut sich der natürliche Zahnschmelz ab. Folgen hiervon sind ein erhöhtes Kariesrisiko und freiliegende Zahnhälse.

Die neueste Methode zum Schutz und zur Erhaltung des Zahnschmelzes: Eine hochkonzentrierte Flüssigkeit aus Mikrokristallen. Hierbei legen sich feinste Kristalle um die Zähne und versiegeln die Zahnoberfläche. Bakterien finden somit keinen Halt mehr und perlen einfach ab. Dieser sogenannte Lotusblüteneffekt stärkt die Zähne und schützt sie vor bakteriellen Angriffen.

Fazit: Die Anwendung der Mikrokristall-Flüssigkeit bietet einen langanhaltenden Effekt, verschließt kleine Schmerzkanäle und stärkt die Substanz des Zahnschmelzes ohne schädliche Nebenwirkungen.

Alzheimer-Medikament gegen Karies

Karieslöcher können mithilfe eines Medikamentes gegen Alzheimer von selbst verschlossen werden – eine Selbstheilung des Zahns wird erforscht.

Eine am King’s College in London durchgeführte Studie bringt erstaunliche Ergebnisse mit sich: Das Alzheimer-Medikament Tideglusib hilft zur Selbstheilung eines Zahnes. Sie fragen sich, wie das möglich ist? Das Medikament regt die einzelnen Stammzellen innerhalb des Zahns an, sodass die durch Karies und andere Zahnerkrankungen entstandenen Löcher sich selbst wieder schließen können.

Zukünftig wird es also möglich sein, komplette Zähne durch den Selbstheilungsprozess nachwachsen zu lassen.

Fazit: Durch das Medikament werden die natürlichen Heilungskräfte des Zahns unterstützt. Ungeklärt ist jedoch noch, ob der neu gebildete Zahn die gleiche Stabilität wie ein natürlicher Zahn nachweist.

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