3D Implantologie: Virtuelle Planung für größten Erfolg

3D Implantologie: Virtuelle Planung für größtmöglichen Erfolg

Genaue Planung ist die Grundlage einer guten Implantat Behandlung. 3D Implantologie verspricht Ihnen, mit neuester Technologie optimale Ergebnisse zu erzielen. Doch was genau versteht man unter 3D Implantologie in der Zahnmedizin? Und was haben Sie davon? Lesen Sie hier alles Wichtige zum neuen Behandlungskonzept in der Implantologie.

3D Implantologie – Was ist das eigentlich?

Unter 3D Implantologie wird in in der Zahnmedizin die dreidimensionale Röntgenaufnahme und 3D-Planung von Implantaten und des Eingriffs am PC verstanden.

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Um die Implantatposition und daran ausgerichtet die prothetische Versorgung optimal festlegen zu können, wird eine dreidimensionale Aufnahme von Ihrem Kiefer gemacht. Anders als bei einem normalen Röntgenbild werden hier alle Strukturen auch in Bezug zueinander und aus allen Richtungen abgebildet. Am Computer wird dann ein vollständiges Modell Ihres Kiefers erstellt, das innerhalb des PC-Programms gedreht und gewendet werden sowie aus allen Blickwinkel betrachtet werden kann. Anhand dieses Modells wird dann die genaue Position für Ihre Implantate festgelegt.

Tipp: Die Kosten für Implantate können schnell tausend Euro betragen. Wenn Sie sich zukünftig vor den hohen Kosten schützen möchten, ist eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll. dentolo faircare erstattet beispielsweise 100 % Ihres Eigenanteils – auch bei Implantaten.

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Der Ablauf beim Zahnarzt

Schritt 1: Die Röntgenschablone

Wenn Sie sich bereits für Implantate entschieden haben und der Eingriff für die Implantation geplant werden soll, macht Ihr Zahnarzt zunächst ein konventionelles Modell von Ihrem Kiefer, auf dem er eine Röntgenschablone anfertigt. Diese ist wie eine Schiene, die Sie bei der 3D Aufnahme tragen und die dem Zahnarzt erlaubt, bestimmte Messungen durchzuführen, die ihm helfen den Eingriff zu planen.

Schritt 2: Die 3D Aufnahme

Mit der Röntgenschablone im Mund des Patienten werden nun Bilder angefertigt. Zur 3D Implantatplanung in der Zahnmedizin eignen sich entweder ein CT (Computertomographie) oder ein DVT (Digitale Volumentomographie). Beide verwenden übrigens Röntgenstrahlen und stellen damit eine Strahlendosis für den Körper dar.

Schritt 3: Die virtuelle Darstellung am Monitor

Die gewonnenen Daten werden nun am Monitor sichtbar und zeigen ein komplettes virtuelles Modell des Kieferknochens und der umliegenden Strukturen des Patienten. Unter Berücksichtigung des geplanten Zahnersatzes kann der Zahnarzt jetzt ganz individuell virtuell planen, an welcher Stelle, in welchem Winkel und wie tief die Implantate gesetzt werden sollen. Hierbei achtet er genau auf die Lage der Nachbarzähne, der Nervenkanäle und der Kieferhöhlen, sowie die Dicke des Knochens.

Schritt 4: Die Bohrschablone

Anhand der digitalen Modelle wird eine für den Patienten genau passende Bohrschablone angefertigt. Sie wird ebenso wie eine Schiene getragen und enthält Löcher, an den Stellen, an denen die Implantate gesetzt werden sollen. Durch diese Löcher bohrt der Zahnarzt dann die Löcher für Ihre Implantate. Er kann sehr sicher sein, dass er keine Strukturen verletzt und nicht zu tief bohrt, was eine reibungslosere und entspanntere Behandlung für Patient und Zahnarzt bedeutet.

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Vorteile und Nachteile der 3D-Implantatplanung

Die Vorteile

Ein großer Vorteil ist, dass alle Strukturen des Kiefers, also auch der Verlauf von Nervenkanälen und die Lage von Zähnen und Zahnwurzeln, genau dargestellt werden und auch ihre Lage zu einander und im Knochen. Daher kann durch die 3D-Implantatplanung das Risiko für Verletzungen bei der Implantation extrem reduziert werden. Auch kann durch die 3D Planung nahezu vollkommen sichergestellt werden, dass die Implantate genug Platz im Knochen haben, da der Kiefer in allen drei Ebenen des Raumes abgebildet wird. Dies verhindert, dass Implantate den Knochen an einer Stelle durchbohren oder nur halb im Knochen stecken. Auch der nachfolgende Zahnersatz wird in die Planung mit einbezogen und eine optimale Passung gewährleistet. Auch kann man anhand der 3D Planung die Qualität und Struktur des Knochens beurteilen und so feststellen, ob eventuell ein Knochenaufbau notwendig ist.

Die Vorteile im Überblick:

  • Risiko für Verletzungen bei der Implantation extrem reduziert
  • Es wird sichergestellt, dass die Zahnimplantate genug Platz im Knochen haben
  • Position der Implantate perfekt passend zu nachfolgendem Zahnersatz
  • Sichere Diagnostik bezüglich Knochenaufbau
  • Reibungslose und entspannte Behandlung für Patient und Zahnarzt

Die Nachteile

Nachteilig für Sie sind vor allem die höhere Strahlenbelastung und höhere Kosten. Jedoch muss gesagt werden, dass bei jedem Eingriff für Zahnimplantate auf jeden Fall Röntgenbilder notwendig sind. Bei einem CT oder DVT liegt die Strahlen-Dosis allerdings etwas höher. Sie müssen sich aber keine Sorgen machen: In Deutschland unterliegt das Röntgen äußerst strengen Regelungen, die Patienten vor zu hoher Strahlenbelastung schützen. Die höheren Kosten sind auch in Relation zu den Gesamtkosten zu betrachten: Implantate sind immer eine Investition. An der Planung zu sparen kann Sie aber teuer zu stehen kommen, wenn sich durch fehlende Informationen ein Behandlungsfehler bei der Implantation ergibt.

Die Nachteile im Überblick:

  • höhere Strahlenbelastung als bei normalem Röntgen
  • höhere Kosten

Fazit: Lohnt sich die 3D Implantologie für mich?

Die Vorteile einer virtuellen Planung für Ihre Zahnimplantate überwiegen klar die Nachteile: Höhere Kosten stehen einem geringeren Verletzungsrisiko und einer besseren prothetischen Versorgung sowie längerer Haltbarkeit der Zahnimplantate gegenüber. Um die Kosten für Ihre Behandlung dennoch zu senken, bieten sich ein Preisvergleich oder eine rechtzeitig abgeschlossene Zahnzusatzversicherung an.

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1 Gedanke zu “3D Implantologie: Virtuelle Planung für größtmöglichen Erfolg

  1. Meine Frage! Muss bei einer CT- Planung nachher nicht auch nachgewiesen werden, dass Planung und Ergebnisseine der gesetzten Implantate im Falle von Rückwärtsplanung übereinstimmen?
    Gibt es ein Recht auf einen schriftlichen Befund?

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