Stiftung Warentest: Heft

Beste Zahnzusatzversicherung: Welche ist laut Stiftung Warentest die Beste?

Das Angebot an Zahnzusatzversicherungen ist immens. Für Kunden ist es schwer einzuschätzen, welche Tarife das beste Preis-Leistungsverhältnis versprechen. Deshalb prüft Stiftung Warentest einmal pro Jahr alle Angebote auf Herz und Nieren. Welche der 220 getesteten Angebote haben diesmal im Vergleich am besten abgeschnitten? Welche ist die beste Zahnzusatzversicherung?

Beste Zahnzusatzversicherung: Welche Kriterien entscheiden?

Zur Bewertung der Zahnzusatzversicherungen wurden vier verschiedene Versorgungsvarianten bewertet. Entscheidend war, welchen Anteil der Zahnarztrechnung der Versicherte nach Kassenleistung und Versicherungsleistung noch selbst zu tragen hatte:

Erstattung von Regelversorgung: 10 % Gewichtung

Der Rechnungsbetrag für die Regelversorgung ist etwa doppelt so hoch wie der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkassen.

Erstattung von Inlays: 20 % Gewichtung

Die Kosten für ein Inlay wurden auf etwa 660 Euro geschätzt. Neben der Höhe der Kostenübernahme, wurde geprüft, ob alle 5 Jahre mindestens 3 Inlays übernommen wurden. Ansonsten mindestens ein Inlay pro Kalenderjahr.

Erstattung von Implantaten: 20 % Gewichtung

Der Preis für ein Implantat inklusive Knochenaufbau und anschließende Versorgung mit Zahnersatz wurde auf etwa 3.800 Euro festgesetzt. Alle 5 Jahre sollten außerdem 2 Implantate bezahlt werden und ansonsten mindestens ein Implantat pro Jahr.

Erstattung von Privatversorgung: 40 % Gewichtung

Die Versorgung, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird, ausgenommen Inlays und Implantate. Privatleistungen wurden etwa doppelt so teuer wie die Regelversorgung geschätzt.

Jährliche Obergrenzen: 10 % Gewichtung

Die Zahnzusatzversicherungen sollten 20.000 Euro pro Kalenderjahr erstatten und in den ersten 6 Jahren eine minimale Obergrenze von 1.000 Euro haben.

Weitere Leistungen, wie Zuschüsse für Kunststofffüllungen, Wurzelkanalbehandlungen, Parodontitistherapie oder die professionelle Zahnreinigung wurden für die Beurteilung der Zahnzusatzversicherungen ebenfalls berücksichtigt.

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Auch der monatlich zu zahlende Beitrag wurde untersucht:

  • Durchschnittlicher Beitrag im Alter von 43 Jahren
  • Bei Altersanpassungen der durchschnittliche Beitrag im Alter zwischen 43 und 73 Jahren.
Tipp: Mit der Zahnzusatzversicherung von dentolo faircare sind Sie zu 100 % vor hohen Zahnarztkosten geschützt. Ob bei anstehenden oder zukünftigen Behandlungen: Sie erhalten bis zu 100 % Erstattung – ohne Wartezeit und zu unschlagbar günstigen Preisen.

Der Testsieger – Welche ist die beste Zahnzusatzversicherung?

Testsieger: Mit der Bestnote sehr gut (0,5) liegen die Top-Tarife Zahn Prestige der Bayerischen, DFV-Zahn­schutz Exklusiv 100 der Deutschen Familien­versicherung (DFV) und EZL der Hanse Merkur vorne. Ein 43-jähriger Kunde zahlt 40 oder 41 Euro im Monat, die Beiträge steigen mit den Jahren auf maximal 65 bis 70 Euro.

Die Testsieger erhielten sowohl bei Regelversorgungen als auch in den Kategorien Privatleistungen, Implantate und Inlays die Note „sehr gut”. Für eine Zahnersatz- bzw. Implantatversorgung sowie für ein Inlay bekommt der Kunde seinen gesamten Eigenanteil erstattet. Die monatlichen Beiträge für einen 43-jährigen Durchschnittskunden betragen 40 bis 41 €, die Beiträge steigen schrittweise auf 56 € bis 60 € mit 73 Jahren.

Die Besonderheit der Zusatzversicherungen Zahn Prestige und der DFV-Zahnschutz Exklusiv 100 ist, dass anfängliche Wartezeiten entfallen. Das heißt, dass diese Tarife sofort nach Vertragsabschluss zahlen. Voraussetzung ist natürlich, dass der Behandlungsbedarf nicht schon vor Abschluss der Versicherung feststand. Die Zahnversicherung EZL hat eine verkürzte Wartezeit.

70 mal „sehr gut”, 66 mal „gut”

Im Test haben 70 Zahnversicherungen die Note „sehr gut” erhalten. In 59 Fällen wurde die Note „gut” vergeben.

Auch folgende Zahnzusatzversicherungen erhalten in allen Kategorien die Note „sehr gut”: Zahnzusatzversicherungen von der DKV (KombiMed KDTP100 und KombiMed KDTP 100 + KombiMed KDBE), von Arag (Dent100), von Hallesche (DentZE 100 und DentZE 100 + DentPro.80 und DentZE.100 + DentZB.100 und Giga.Dent), von Bayer (ZahnPrivat Premium), von Ergo Direkt (ZAB+ZAE+ZBB und ZAB+ZAE+ZBB+ZBE) sowie von Munchener Verein (571+572+573+574).

Die leistungsstärksten Tarife decken 80–95 Prozent der Zahnersatzrechnung und kosten zwischen 9 € und 46 € für einen 43-jährigen Patienten.

Günstigstes Angebot mit „sehr gut”

Zu den besten Tarifen zählen allerdings auch Angebote, die keine hohen Kosten in Form von teuren monatlichen Beiträgen erzeugen.

Die günstigste Zahnzusatzversicherung, die die Note „sehr gut” erhalten hat, ist „Z90” vom Versicherer Inter. Diese kostet 9 € für einen 43-jährigen Durchschnittskunden und steigt auf 26 € bis zum 73. Lebensjahr an.

Der Tarif übernimmt 100 % des Eigenanteils der Regelversorgung bei Zahnersatz und etwa 90 % von Privatleistungen. Von einem Inlay, das 660 Euro kostet, werden 544 Euro übernommen. Auch bei einem hochwertigen Zahnersatz wie einem Implantat erhält der Patient einen Großteil der Kosten zurück.

Allerdings bietet dieser Tarif keine Zusatzleistungen bei Kunststofffüllungen, Wurzelkanalbehandlungen, Parodontitisbehandlungen oder der professionellen Zahnreinigung. Die Versicherung hat den Vorteil, dass anfängliche Wartezeiten entfallen.

Die beste Zahnzusatzversicherung für Regelversorgungen

Nicht jeder Mensch wünscht sich ein Implantat statt einer Brücke oder ein Inlay statt einer Füllung. Vielen genügt die Regelversorgung, doch selbst diese ist nur ungefähr zur Hälfte von der gesetzlichen Krankenversicherung abgedeckt, weshalb sich eine Zahnzusatzversicherung trotzdem lohnen kann.

Bei Tarifen, die nur die Regelversorgung abdecken, muss nur maximal 9,50 € pro Monat für eine als „sehr gut” eingestufte Versicherung gezahlt werden. Die Beiträge steigen auf maximal 13 Euro.

Die günstigsten Angebote, die nur die Regelversorgung abdecken, sind beispielsweise die Zahnversicherungen „KombiMed KDT50” von der DKV, „PlusZ“ von Hallesche oder die “ZR” von der Nürnberger.

Schauen Sie der Wahl einer Zahnzusatzversicherung genau hin

Die Stiftung Warentest empfiehlt, genau darauf zu achten was die einzelnen Tarife anbieten. Es genügt nicht, die Kurzbeschreibung zu lesen, weil diese missverständliche Erklärungen der Leistungen enthalten kann.

Beispielsweise gibt eine Versicherung an, 55–70 Prozent der Implantatkosten zu tragen. Bei genauem Hinsehen stellt sich jedoch heraus, dass dies nicht für die gesamten Kosten der Implantatsetzung gilt, sondern nur für den Aufsatz von dem Zahnersatz – also beispielsweise für eine Krone, die auf das Implantat gesetzt wird.

Außerdem gibt es oftmals sehr lange Wartezeiten, bis der Versicherungsschutz greift. Ein anderes Problem sind stark eingegrenzte Versicherungssummen in den ersten Jahren.

Zudem werden am Anfang meist die sogenannten Gesundheitsfragen gestellt, die den Zahnbefund festhalten. Wenn vor Vertragsabschluss schon Behandlungsbedarf festgestellt wurde, zahlen die meisten Versicherungen hierfür nicht.

Mit dentolo faircare erhalten Sie immer bis zu 100 % Kostenerstattung

Wir kennen aus eigener Erfahrung das Gefühl plötzlich mit einer hohen Zahnarztrechnung konfrontiert zu werden. Schluss damit! Die Zahnzusatzversicherung dentolo faircare erstattet 100 % Ihrer Behandlungskosten – egal ob für die Vorsorge oder Zahnersatz.

Es gibt zahlreiche Zahnzusatzversicherungen, der Markt ist groß. Dabei bieten die Versicherer sehr unterschiedliche Leistungen an, wodurch es schwer fällt, einen Überblick zu gewinnen.

Stiftung Warentest hat deshalb einen Vergleich von 220 Zahnversicherungen aufgestellt und schlüsselt für den Patienten genau auf, welcher Tarif was leistet. Die besten Zahnzusatzversicherungen sind demnach Zahn Prestige der Bayerischen, DFV-Zahn­schutz Exklusiv 100 der Deutschen Familien­versicherung (DFV) und EZL der Hanse Merkur.

Sehen Sie die gesamten Ergebnisse auf www.test.de/zahnversicherung.

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Fazit

Quelle: Titelbild – Stiftung Warentest

Beste Zahnzusatzversicherung: Welche ist laut Stiftung Warentest die Beste?
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